Der TuS Erndtebrück ist nach drei Siegen in Folge sportlich im Soll und bildet zusammen mit der Hammer SpVg und dem TSV Marl-Hüls das Spitzen-Trio der Oberliga Westfalen.

TuS Erndtebrück

"Bei Neuschnee müssen wir immer improvisieren"

Robert Bauguitte
16. November 2016, 21:49 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Der TuS Erndtebrück ist nach drei Siegen in Folge sportlich im Soll und bildet zusammen mit der Hammer SpVg und dem TSV Marl-Hüls das Spitzen-Trio der Oberliga Westfalen.

Der Regionalliga-Absteiger blickt mittlerweile auf eine beachtliche Serie von zehn Spielen ohne Niederlage zurück. TuS-Coach Florian Schnorrenberg ist mit der gezeigten Leistung seines Teams deshalb zufrieden: "Bisher ist unsere Bilanz wirklich gut. Das haben wir uns aber auch hart erarbeitet. Die Ergebnisse sprechen für Konstanz und die ist ein entscheidender Faktor, um oben mitzuspielen."

In Euphorie will der Linienchef deshalb aber noch lange nicht verfallen. Auch gegen die Favoritenrolle wehrt sich Schnorrenberg: "Da gibt es sicherlich noch andere Mannschaften, die wollen. Das ist eine enge Geschichte. Es wird von Spieltag zu Spieltag die Tagesform entscheidend sein. Ich habe immer gesagt, wir möchten am liebsten so lange wie möglich oben mitspielen. Aber auch da sehe ich noch Steigerungspotential."

Einen möglichen Wiederaufstieg in die Regionalliga West will der Erndtebrücker Trainer auch gut vorbereitet wissen: "Der Sprung ist schon groß, eigentlich mehr als nur eine Liga. Das sieht man ja aktuell bei den Sportfreunden Siegen oder RW Ahlen, die einige Probleme haben. Da muss alles im Umfeld passen."

Wittgensteiner Schneefall wirbelt den Spielplan durcheinander

Während es sportlich in Erndtebrück läuft, kann wie jedes Jahr das Wetter im Siegener Umland und Wittgenstein einen Strich durch die Rechnung machen. "Da muss man leider immer wieder aufs Neue vorbereitet sein. So bald es geschneit hat, muss der Platz geräumt werden. Nur wenn wir das durchhalten, können wir auch auf unserer Anlage trainieren. Bei Neuschnee müssen wir immer improvisieren", so Schnorrenberg.

Autor: Robert Bauguitte

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