Mit RW Ahlen empfängt am Samstag das Schlusslicht der Regionalliga West die Lohrheidekicker. Bisher war das Wersestadion ein gutes Pflaster für die SGW.

Wattenscheid 09

Toku rechnet mit einem Kampfspiel

Robert Bauguitte
11. November 2016, 19:41 Uhr
Foto: Tillmann

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Mit RW Ahlen empfängt am Samstag das Schlusslicht der Regionalliga West die Lohrheidekicker. Bisher war das Wersestadion ein gutes Pflaster für die SGW.

Im Ahlener Stadion gewann die Elf von Trainer Farat Toku in der letzten Saison mit einem 3:0-Erfolg den Westfalenpokal und löste gleichzeitig das Ticket für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. Zudem gab es in der Liga einen 5:3-Sieg.

Auch in dieser Spielzeit scheint die Favoritenrolle wieder bei den 09ern zu liegen. Denn während die Wattenscheider erneut eine respektable Rolle in der Regionalliga West spielen und bereits 24 Zähler für die Mission Klassenerhalt sammeln konnten, wartet Ahlen nun schon seit über drei Monaten auf einen Sieg und hat mit Ex-Profi Erhan Albayrak zuletzt am Trainerkarussell gedreht.

"Wir wollen wie immer unser Spiel durchziehen"

Den Fehler, das Spiel in Ostwestfalen auf die leichte Schulter zu nehmen, will 09-Coach Farat Toku jedoch nicht machen: "Wir wissen natürlich, dass Ahlen mit dem Rücken zur Wand steht und reagieren muss. Deshalb werden wir auch an unsere Grenzen gehen. Wir wollen wie immer unser Spiel durchziehen, und Ahlens Schwächen ausnutzen indem wir sie zu Fehlern zwingen. Ich erwarte ein klassisches Kampfspiel."

Dass es bei RWA sportlich derzeit nicht läuft, wundert den Wattenscheider Linienchef indes: "Der Tabellenstand spiegelt eigentlich nicht die Stärke der Ahlener wieder. Sie haben ihre individuelle Klasse und der Kader ist mit einigen regionalligaerfahrenen Spielern gespickt. Ich will aber auch nicht beurteilen, woran es bei ihnen derzeit liegt."

Buckmaier und Erwig-Drüppel wieder im Mannschaftstraining

Personell kann Toku vor dem Ahlen-Spiel wieder auf die Dienste von [person=6521]Nico Buckmaier[/person] setzen. Der Flügelspieler hat seine Grippe mittlerweile auskuriert und ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Auch [person=2105]Jonas Erwig-Drüppel[/person], der nach seinem Mittelhandbruch zuletzt eine Schiene trug, steht für das Spiel zur Verfügung. Allerdings bremsen den Ex-Verler zusätzlich Beschwerden mit dem Oberschenkel, weshalb ein Startelf-Einsatz wohl noch zu früh kommt.

Definitiv verzichten muss der 09-Coach dagegen auf [person=6084]Berkant Canbulut[/person]. Für diesen ist die Hinrunde nach seiner Schulter-OP beendet.

Autor: Robert Bauguitte

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