Die englische Floskel „The Trend is your Friend“ – der Trend ist dein Freund – trifft momentan auf den FSV Duisburg unzweifelhaft zu.

FSV Duisburg

Erfolgsserie weiter ausgebaut

Thomas Kristaniak
24. Oktober 2016, 09:07 Uhr
Foto: Bernd Obermann

Foto: Bernd Obermann

Die englische Floskel „The Trend is your Friend“ – der Trend ist dein Freund – trifft momentan auf den FSV Duisburg unzweifelhaft zu.

Der Fußball-Landesligist setzte seine Serie von zuvor drei Siegen in Folge nun auch bei Aufsteiger Sportfreunde Königshardt fort – durch ein Tor von Joker Furkan Celik, der in der dritten Nachspielminute zum 2:1 (0:1)-Erfolg traf.

„Vier Siege in Folge, davon hätte man ja vor diesen Spielen nur träumen können“, zeigte sich Trainer Denis Tahirovic nachher vom Lauf seines Teams angetan – natürlich nicht, ohne gleich wieder auf die Euphoriebremse zu treten und zu mahnen, dass alles nur durch harte Arbeit ermöglicht werden kann. Zudem leistete sich der FSV wie schon zuletzt beim 2:1 gegen den TuS Essen-West eine eher bescheidene erste Hälfte. „Da hat es Königshardt aber auch wirklich sehr gut gemacht“, lobte der Gästecoach die Oberhausener, die nach 40 Minuten im Anschluss an eine Standardsituation durch Christian Biegierz das nicht unverdiente Führungstor erzielten.

Der FSV, bei dem sich Spielmacher Bora Karadag vor dem Anpfiff doch fit meldete, übernahm mit Beginn der zweiten Hälfte die Initiative und erspielte sich zahlreiche Chancen. Einige davon hatte Ibrahim Bayraktar. Denis Tahirovic: „Es waren vier Hundertprozentige, teilweise hat er den Torwart angeschossen. Aber ich habe ihn immer angefeuert, es weiter zu versuchen.“ Mit Erfolg: In der 81. Minute überwand Bayraktar SFK-Torhüter Kevin Luft mit einem 18-Meter-Flachschuss ins rechte Eck.

Das reichte den Gästen aber noch nicht. In der Schlussphase spielten sie voll auf Sieg, was Königshardt zu unerlaubten Mitteln greifen ließ: Christopher Ohm holte sich in der zweiten Nachspielminute die Ampelkarte ab. Anschließend beförderte der FSV die Kugel in den Königshardter Strafraum, wo nach großem Durcheinander letztlich der eingewechselte Furkan Celik aus dem Gewühl zum 2:1 traf.

Autor: Thomas Kristaniak

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