Für Rot Weiss Ahlen wird es im Tabellenkeller immer ungemütlicher. Auch bei der Schalker U23 unterlag die Mannschaft von Interimstrainer Andree Kruphölter.

Rot Weiss Ahlen

Interimstrainer will Kräfte mobilisieren

24. Oktober 2016, 10:07 Uhr
Foto: Benjamin Neumann

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Für Rot Weiss Ahlen wird es im Tabellenkeller immer ungemütlicher. Auch bei der Schalker U23 unterlag die Mannschaft von Interimstrainer Andree Kruphölter.

Rot Weiss Ahlen hat die letzten elf Ligaspiele verloren und steht damit am Tabellenende der Regionalliga West. Auch bei der U23 des FC Schalke gab es nichts zu holen – und das trotz Trainerwechsel. Die Premiere von Andree Kruphölter als vorübergehender Cheftrainer ist ergebnistechnisch misslungen. Die Ahlener unterlagen den Schalkern mit 1:3, zeigten aber durchaus positive Ansätze. Bis zur Schalker Führung (25.) spielten die Ahlener mutig, auch wenn letztendlich die letzte Durchschlagskraft fehlte. Das 0:1 wirkte dann wie ein Genickbruch. „Wir haben dann leider den Faden verloren und das 0:2 kassiert“, ärgerte sich Kruphölter. Seine Mannschaft gab sich zwar nicht auf, doch zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Gianluca Marzullo reichte es einfach nicht.

Der Interimstrainer will unter anderem die Fitness und die mentale Stärke verbessern. „So lange ich mit der Mannschaft arbeite, werden wir vor allem an der Physis arbeiten. Erstmal muss die Kraft da sein, damit man über die volle Distanz Tempo gehen kann. Und auch das Selbstvertrauen spielt eine große Rolle. Genau daran arbeiten wir.“ Keine leichte Aufgabe für den 42-Jährigen, zumal Selbstvertrauen nur schwierig trainierbar ist. „Das kann man nicht wie Torschusstraining absolvieren, sondern das sind viele Kleinigkeiten und Gespräche, die wir führen müssen“, erklärt Kruphölter.

Wie lange der Interimstrainer noch an der Seitenlinie stehen darf, ist offen. „Das ist in Arbeit“, sagt er, eine Entscheidung ist dementsprechend noch nicht gefallen. Klar ist aber, dass die Ahlener punkten müssen. Acht Zähler hat das Schlusslicht bereits Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz und der aktuelle Trend spricht nicht zwingend für die Münsterländer.

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