Für Ilia Gruev war es ein Sprung ins kalte Wasser. Vor etwas mehr als einem Jahr übernahm der Ex-Profi den MSV Duisburg als hoffnungslosen Fall in der 2. Liga.

MSV

Gruev sieht Druck nicht als Belastung

Thomas Tartemann
10. Oktober 2016, 11:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Für Ilia Gruev war es ein Sprung ins kalte Wasser. Vor etwas mehr als einem Jahr übernahm der Ex-Profi den MSV Duisburg als hoffnungslosen Fall in der 2. Liga.

Obwohl er frischen Wind entfachte, endete seine erste Cheftrainer-Station mit dem Abstieg. „Wenn du unten stehst, ist das schon sehr belastend. Du musst dich immer wieder neu aufraffen“, sagt der 46-Jährige.

Gruev steht auch in der 3. Liga un-ter Spannung. Der finanziell klamme MSV muss schnellstmöglich wieder aufsteigen. Nach zehn Spielen sieht es gut aus. Die Zebras haben 21 Punkte eingefahren, sind Spitzenreiter. Gruev: „Der Druck ist nun positiv. Es macht mehr Spaß.“

Für Gruev ist die Situation keine Belastung: „Ich bin in Bulgarien bei Lewski Sofia ausgebildet worden. Das ist vergleichbar mit Bayern München. Der zweite Platz war für Lewski eine Katastrophe.“ Für Duisburg wäre Rang zwei am Saisonende ein Segen, denn auch er reicht zum Aufstieg. Gruev glaubt an sein Team: „Wir haben Qualität, dazu charakterlich gute Typen. Ich spüre hier keine Unzufriedenheit. Wir achten darauf, dass alle Spieler im Rahmen der Rotation auf eine gute Minutenzahl kommen.“

Autor: Thomas Tartemann

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