Nach drei Spielen binnen sieben Tagen hatte die SG Wattenscheid 09 vor dem Duell am Samstag (14 Uhr) in Bonn endlich einmal ein wenig Zeit zum Durchschnaufen.

Wattenscheid 09

Die Akkus sind wieder aufgeladen

Felix Kannengießer
30. September 2016, 18:47 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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Nach drei Spielen binnen sieben Tagen hatte die SG Wattenscheid 09 vor dem Duell am Samstag (14 Uhr) in Bonn endlich einmal ein wenig Zeit zum Durchschnaufen.

„Man hat schon gemerkt, dass bei dem einen oder anderen die Kräfte geschwunden sind. Wir sind froh, dass die Englische Woche vorbei ist“, sagt Trainer Farat Toku.

Das Fazit dieser Woche ist ernüchternd. Einem Sieg in Sprockhövel folgten zwei 0:1-Niederlagen in der Lohrheide. Gegen Köln II und Wiedenbrück nutzte die SG 09 weder Ballbesitz noch Chancen. Einen Grund dafür sieht Toku im dünn besetzten Kader, der nach dem Kreuzbandriss von [person=30377]Fabio Manuel Dias[/person] noch einmal geschwächt wurde: „Wir haben immer mit denselben Leuten gespielt, das macht sich natürlich bemerkbar.“ Auch wenn es schwierig sei, aktuell eine Verstärkung zu bekommen, soll noch vor der Winterpause ein Neuzugang her. Allerdings „ohne in Aktionismus zu verfallen“, wie Toku betont.

Bonn ist daheim die stärkste Mannschaft der Liga

Vor dem Spiel in Bonn konnten die Akteure immerhin etwas Kraft tanken. Die werden sie gegen den Aufsteiger auch brauchen, denn der BSC ist stark in die Saison gestartet, steht mit 17 Punkten auf Platz vier und damit einen Zähler vor Wattenscheid. Beeindruckend ist die Offensive: Mit 23 Treffern ist das Team von Trainer Daniel Zillken die Tormaschine der Liga, stellt mit Lucas Musculus zudem einen der besten Torjäger. Zu Hause ist der Club zurzeit die stärkste Mannschaft der Liga.

„Für mich ist das keine Überraschung. Sie haben sich gut verstärkt und zeigen eine starke Mentalität“, warnt Toku: „Da müssen wir dagegenhalten und trotzdem versuchen, spielerisch zu glänzen. Wichtig ist natürlich, dass wir unsere Torchancen nutzen.“ Ein Garant für Torgefahr ist Manuel Glowacz, der nach Krankheit wieder zurückkehren wird ins Team, ebenso wie Demir Tumbul.

Autor: Felix Kannengießer

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