Nach dem 2:2 beim FC Kray musste Oberligist SpVg Schonnebeck im Pokal zum ungeschlagenen Landesligisten VfL Rhede. Diesen fegten die Schwalben mit 6:1 (5:0) weg.

SpVg Schonnebeck

Souveräner Pokalerfolg in Rhede

Simon Gerich
22. September 2016, 12:18 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Nach dem 2:2 beim FC Kray musste Oberligist SpVg Schonnebeck im Pokal zum ungeschlagenen Landesligisten VfL Rhede. Diesen fegten die Schwalben mit 6:1 (5:0) weg.

Für die SpVg Schonnebeck ging es in der zweiten Runde nach Rhede ins westliche Münsterland. Der dort ansässige VfL ist nach sieben Spielen in der Landesliga Niederrhein noch ungeschlagen und rangiert mit 17 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

Keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer Dirk Tönnies, zumal noch andere Faktoren hinzukamen: "Meine Jungs kamen alle von der Arbeit und wir hatten eine weite Anreise. Und dann spielt man gegen ein Topteam aus der Landesliga." Umso erfreuter zeigte sich der Schonnebecker Fußballlehrer über die Dominanz seines Teams: "Wir waren über 90 Minuten das bestimmende Team."

Seine Mannschaft ließ gegen Rhede nichts anbrennen und ging mit einer deutlichen 5:0-Führung in die Halbzeitpause. "Der Halbzeitstand war nicht zu hoch, er hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, weil wir einige Chancen nicht genutzt haben", erklärt Tönnies. In der zweiten Hälfte schalteten die Gäste zwei Gänge runter und kamen nur noch zum zwischenzeitlichen 6:0, bevor die Hausherren kurz vor Schluss noch den Ehrentreffer zum 1:6-Endstand erzielen konnten. "Wir wollten in die nächste Runde einziehen, das war alles, was zählte und das haben wir souverän gemacht", bilanziert der Trainer den Pokalerfolg.

Starker Aufsteiger kommt nach Schonnebeck

Auf diesem Sieg kann sich die Tönnies-Elf nicht lange ausruhen, denn bereits am nächsten Sonntag kommt mit den Sportfreunden Baumberg ein starker Aufsteiger zum Schetters Busch. "Baumberg ist definitiv kein normaler Aufsteiger. Sie haben eine große Qualität im Kader", warnt Tönnies vor den Gästen und ergänzt: "Sie wollen Wiedergutmachung leisten für die Niederlage gegen den ETB."

Autor: Simon Gerich

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