FSV Duisburg-Coach Aydin Erdal war nach dem Schlusspfiff in Rhede restlos bedient.

FSV Duisburg

1:5-Desaster im Spiel eins nach Günter Abel

Felix zur Nieden
11. September 2016, 19:35 Uhr
Foto: Tim Müller

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FSV Duisburg-Coach Aydin Erdal war nach dem Schlusspfiff in Rhede restlos bedient.

Seine Mannschaft hatte in 90 Minuten Spielzeit so ziemlich alles an Pech erlebt, für das andere Teams weit mehr als nur ein Spiel benötigen. Und obendrein waren alle guten Vorsätze nach nur zwölf Minuten schon über den Haufen geworfen. Die Mannschaft des FSV war noch nicht richtig auf dem Platz angekommen, da führten die Gastgeber auch schon mit 1:0. „Da haben wir einfach nur gepennt“, ärgerte sich der FSV-Interimscoach Erdal. Ali Basaran schoss zwar nach 22 Minuten das 1:1, aber die Freude währte nur kurz.

Einfach nur den Kopf schütteln konnte Erdal über das 1:2. Eine Ecke der Gastgeber kam auf den kurzen Pfosten. Doch der Verteidiger ließ den Ball passieren. „Zwischen Bein und Pfosten war kein Platz und trotzdem ist der Ball reingegangen. Sowas habe ich noch nicht gesehen“, sagte Erdal.
In der Pause wurde der Trainer dann deutlich, rüttelte seine Mannschaft wach und die drehte im zweiten Durchgang auf. Chance um Chance erspielten sich die Duisburger. Doch das Pech klebte an ihren Schuhen. Mal schossen sie den schon am Boden liegenden Torhüter an, mal retteten Pfosten und Latte den Rhedern die Führung. Mitte der zweiten Halbzeit sah Erdal zudem ein aus seiner Sicht elfmeterwürdiges Foul, doch der Unparteiische entschied auf Weiterspielen. „Ich wollte unbedingt einen Punkt mitnehmen. Wir wurden dann aber eiskalt ausgekontert“, so Erdal.

Autor: Felix zur Nieden

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