Gastgeber SV Sodingen reicht ein torloses Unentschieden gegen den BV Herne-Süd zum Einzug ins Halbfinale. Auch der FC/JS Hillerheide steht in der Vorschlussrunde

Cranger-Kirmes-Cup

SVS freut sich auf das Derby im Halbfinale

Matthias Schübel
27. Juli 2016, 10:13 Uhr
Foto: FUNKE Foto-Services

Foto: FUNKE Foto-Services

Gastgeber SV Sodingen reicht ein torloses Unentschieden gegen den BV Herne-Süd zum Einzug ins Halbfinale. Auch der FC/JS Hillerheide steht in der Vorschlussrunde

Gastgeber SV Sodingen und der FC/JS Hillerheide komplettieren das Halbfinale des Cranger-Kirmes-Cup 2016. Dem SVS reichte gegen den BV Herne-Süd ein torloses Unentschieden, Hillerheide siegte gegen den Bezirksliga-Rivalen FC Frohlinde mit 5:4.

Gruppe C: FC/JS Hillerheide - FC Frohlinde 5:4 (3:2)
In ihrem letzten Gruppenspiel legten beide Teams keinen großen Wert auf Defensiv-Arbeit. Am Ende setzte sich Hillerheide verdient durch und trifft nun als Gruppensieger im Halbfinale auf den TSV Marl-Hüls. Zwar gab sich der FC Frohlinde trotz zwischenzeitlichem 2:5-Rückstand nie auf, doch eine große Ausgleichschance hatten die Blau-Weißen nicht mehr. Hillerheide hätte den Sieg jedoch schon viel frühzeitiger festmachen müssen, doch der FC/JS spielte mehrere gute Konterchancen schlecht aus und ließ Frohlinde bis zum Schlusspfiff am Unentschieden schnuppern.

SV Sodingen - BV Herne-Süd 0:0
Gastgeber SV Sodingen trifft im Halbfinale des Cranger-Kirmes-Cups am Donnerstag auf den Lokalrivalen Westfalia Herne. Gegen den Bezirksligisten BV Herne-Süd reichte der Elf von Frank Wagener dafür eine durchschnittliche Leistung. Die Süder hingegen präsentierten sich im Vergleich zum ersten Gruppenspiel und der 0:3-Niederlage gegen den DSC Wanne-Eickel stark verbessert. Vor allem vor dem Seitenwechsel ließen die Schwarz-Gelben defensiv nur wenig anbrennen. Die Erfahrung der Neuzugänge Michael Baum und Ali Issa, die beide gegen den DSC noch aussetzten, machte sich positiv bemerkbar. „Richtig gute Offensivaktionen waren vor der Pause wirklich Mangelware“, gab auch Tim Eibold, der sportliche Leiter des SVS, zu. Bis auf einen Weitschuss von Mittelfeldspieler Maik Bednarek, den Süd-Keeper Mirko Erlkamp gerade noch zur Ecke klärte, fiel den Gastgebern wenig ein.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Sodinger dann stärker und schnürten den Bezirksligisten in der eigenen Hälfte ein. Die größte Chance der zweiten Halbzeit hatte Jörg Kostrzewa, der freistehend zum Fallrückzieher ansetzte, das Leder doch in Richtung Vereinsheim jagte. Auch der griechische Neuzugang Vasilios Galanis hätte den SVS in Führung bringen können, doch ihm fehlt noch etwas die Spritzigkeit und auch das letzte Quäntchen Glück vor dem gegnerischen Tor.

Auf Seiten der Süder kam mit der Einwechslung von Rene Lewejohann etwas mehr Zug ins Angriffsspiel, aber zwingende Torchancen sprangen nicht heraus. „Am Ende fehlte uns nur das Tor. Die Leistung nach der Pause war deutlich besser. Wir hätten nur unsere Möglichkeiten cleverer ausspielen müssen. Aber wir sind weiter und dies war unser Ziel. Jetzt freuen wir uns auf den SC Westfalia Herne und hoffen auf viele Zuschauer und ein volles Haus bei uns am Holzplatz“, blickte Tim Eibold schon auf die Halbfinal-Partie gegen den Westfalenligisten am Donnerstag voraus.

Autor: Matthias Schübel

Kommentieren