Der VfB Frohnhausen, Blau-Weiß Mintard, RuWa Dellwig und der Vogelheimer SV stehen im Halbfinale des Preußen-Cups.

Preußen-Cup

Bumbullies stiehlt allen die Show

Marlon Irlbacher
26. Juli 2016, 22:58 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der VfB Frohnhausen, Blau-Weiß Mintard, RuWa Dellwig und der Vogelheimer SV stehen im Halbfinale des Preußen-Cups.

Am zwölften Turniertag wurden die letzten zwei Viertelfinal-Partien des Preußen-Cups ausgespielt. Der DJK Katernberg traf auf den VfB Frohnhausen und die Sportfreunde Altenessen auf den Vogelheimer SV. Im ersten Spiel gab es gleich eine faustdicke, wenn auch für die Zuschauer weniger spannende Überraschung.

Wer damit gerechnet hat, die Bezirksligisten Katernberg und Frohnhausen würden ein spannendes Viertelfinale austragen, wurde enttäuscht. Mit 11:1 schlug der VfB völlig überforderte Katernberger. Ein Akteur stach dabei besonders heraus: [person=4425]Julian Bumbullies[/person], der nicht umsonst den Spitznamen "Bum-Bum-Bullies" trägt. Mit sieben der elf Tore schoss der 26-jährige Goalgetter die Frohnhauser fast alleine zum Sieg.

Für den Amateurbereich ist das Turnier eine tolle Geschichte!
Julian Bumbullies

"Wir haben ein starkes Spiel gemacht und Katernberg überhaupt nicht zum Atmen kommen lassen", berichtet der Stürmer. "Wenn die Mannschaft so stark spielt, ist es natürlich auch leichter für mich und dann versuche ich mit meinen Toren immer etwas zurückzugeben. Wenn wir weiter unsere Leistung bringen, bin ich davon überzeugt, dass wir das Turnier gewinnen können. Für den Amateurbereich ist dieses Turnier eine tolle Geschichte - sowohl für die Spieler, als auch für die Besucher."

Die zweite Partie bot deutlich mehr Spannung. Der Kreisligist aus Altenessen machte dem Bezirksligisten aus Vogelheim das Leben lange schwer und schaffte zwei mal den Anschluss, bis der Vogelheimer SV in den letzten zehn Minuten mit zwei Toren den Sieg klar machte und das Ergebnis mit 5:2 doch noch höher ausfiel, als man zunächst vermuten konnte. Vogelheim-Coach Sascha Hense wusste schon im Vorfeld, dass die Sportfreunde aus Altenessen kein Selbstläufer werden.

"Altenessen ist ein unangenehmer Gegner und darauf waren wir im Vorfeld auch eingestellt. Sie haben gut dagegen gehalten und richtig gebissen. Da mussten wir erst einmal zu unserem Spiel finden, auch wenn wir viele Torchancen liegen gelassen haben. Der Gegner hat super gekämpft und uns bis zum Ende in Schach gehalten. Jetzt wollen wir das Ding natürlich gewinnen. Das Spiel gegen Frohnhausen wird eine harte Nuss, aber ich freue mich darauf. Das Turnier ist toll organisiert und gut besucht. Für eine Vorbereitung ist das eine ideale Plattform."

Wir hätten in diesem Jahr mit 48 Mannschaften starten können.
David Künzl, Veranstalter

Turnierleiter und Verantwortlicher des ESC Preußen, Daniel Künzl, freut sich über die positive Resonanz der Protagonisten und zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Turnierverlauf. "Wir hätten in diesem Jahr mit 48 Mannschaften starten können, weil die Nachfrage der Vereine riesig war. Letztlich sind es dann 32 Teams geworden, von denen die Resonanz bisher durchweg positiv ist. Die Besucherzahlen sind sehr gut und für jeden haben wir alle kulinarischen Spezialitäten parat, die zu einem perfekten Fußballspiel dazu gehören. Die Damen und Herren hinter den Theken leisten einen tollen Job und sind wirklich unermüdlich. Wir hoffen nun auf drei spannende Resttage und lassen uns überraschen, wer das Turnier gewinnen wird. Mein Tipp ist der VfB Frohnhausen, der mit Julian Bumbullies wohl den Spieler des Turniers in seinen Reihen hat."

Am kommenden Donnerstag treffen im Halbfinale an der Seumannstraße RuWa Dellwig auf Blau-Weiß Mintard (18:00 Uhr) und der VfB Frohnhausen auf den Vogelheimer SV (20:00 Uhr).

Autor: Marlon Irlbacher

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