Auf dieser Leistung können die Aplerbecker aufbauen. In einer wahren Hitzeschlacht musste sich der Oberligist aus Dortmund dem eine Klasse höher angesiedelten BVB II nur knapp mit 1:2 geschlagen geben.

ASC Dortmund

09er schlagen sich achtbar gegen den BVB II

Nils Heimann
10. Juli 2016, 19:01 Uhr
Foto: Nils Heimann

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Auf dieser Leistung können die Aplerbecker aufbauen. In einer wahren Hitzeschlacht musste sich der Oberligist aus Dortmund dem eine Klasse höher angesiedelten BVB II nur knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Für das erste Spiel der Vorbereitung und nach nur wenigen Trainingseinheiten ein achtbares Ergebnis. In den letzten beiden Jahren setzte es beim Saisonauftakt gegen den gleichen Gegner noch jeweils eine 1:6-Niederlage. Daher war ASC-Coach Daniel Rios auch sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner Jungs, wie er anschließend zu Protokoll gab. „Vor der Pause haben wir sehr gut gegen den Ball gearbeitet, hatten allerdings auch wenige Aktionen nach vorne.“ Das lag vor allem am BVB II, der flüssig kombinierte und „gefühlt 90 Prozent Ballbesitz“ (O-Ton Trainer Daniel Farke) hatte. „Da müssen wir eigentlich mehr Tore machen“, haderte Farke daher etwas mit der Durchschlagskraft seiner Elf. Außer ein Treffer von Hendrik Bartsch (20.) sprang nichts heraus.

Da beide Teams zur zweiten Hälfte mit einem komplett anderen Personal ins Spiel gingen, hatte die Partie nun ein anderes Gesicht. Während dem BVB II etwas die spielerische Linie verloren ging, arbeite sich der Oberligist ins Spiel und kam durch Kevin Brümmer zum Ausgleich (60.). Für eine Punkteteilung reichte der zwar nicht, da Patrick Mainka noch den Siegtreffer für die „Amas“ markierte (70.), aber dem ASC braucht nicht bange sein vor der Spielzeit 2016/1017.

Eine solche Saison wie die letzte möchten die Verantwortlichen nämlich verhindern, wie der Sportliche Leiter Samir Habibovic betonte: „Wir wollen auf jeden Fall konstanter auftreten als im vergangenen Jahr und so die nötigen 40 Zähler, die zum Nichtabstieg reichen, möglichst schnell holen.“ Entsprechend wurde der Kader quantitativ deutlich aufgestockt, um auch auf eine erneute Verletzungsmisere wie im Vorjahr vorbereitet zu sein. Unter den 28 Kickern sind mit Daniel Schaffer (RW Ahlen) und Philip Rosenkranz (Erkenschwick) zwei ganz erfahrene Zugänge, die für mehr Stabilität im Mittelfeld sorgen sollten. Dazu gesellen sich einige junge Spieler mit Entwicklungspotenzial, die auch bereits in den wenigen Trainingseinheiten überzeugt hätten, unterstreicht Habibovic.

Autor: Nils Heimann

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