Die U19 von Rot-Weiss Essen dreht gegen Ende der Saison aber mal so richtig auf!

U19

Dreier beim VfL Bochum! RWE dreht auf

Stefan Bunse
24. April 2016, 14:36 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Die U19 von Rot-Weiss Essen dreht gegen Ende der Saison aber mal so richtig auf!

Unter der Woche wurde mit einem 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach das Finale im Niederrheinpokal am 15. Mai erreicht. Und am Sonntag konnte auch der VfL Bochum den Lauf des Aufsteigers nicht stoppen. Mit 2:1 (1:1) entführte das Team von Trainer Robin Krüger sensationell drei Zähler beim Tabellendritten. „Der VfL hatte zuvor immerhin Borussia Dortmund geschlagen. Ich bin sehr stolz auf mein Team“, erklärte der RWE-Coach nach dem Abpfiff.

Nachdem seine Mannschaft nach starkem Beginn mit 1:0 durch Kempes Tekiela in Führung gegangen war (4.), sah es zunächst Mitte der ersten Halbzeit so aus, als würde der VfL die Partie drehen können. Mehr als der Ausgleich durch Cagatay Kader sprang aber in der Bochumer Drangphase nicht heraus. Nach dem Wechsel brachte abermals Tekiela die Gäste in Front (55.). Bochum rannte danach an, aber Essen konnte den Vorsprung - auch dank einer tollen Leistung von Keeper Maksimilijan Milovanovic - über die Zeit bringen. „Meine Jungs müssen lernen, sich auch nach einem Highlight-Spiel im nächsten Spiel mental genauso zu fokussieren“, haderte Bochums Coach Thomas Reis anschließend mit seiner Elf. „Besonders mit der Anfangsphase war ich nicht einverstanden.“

Bei zwei noch ausstehenden Spielen und sechs Punkten Rückstand plus einem deutlich schlechteren Torverhältnis haben die Bochumer trotz des noch ausstehenden Derbys gegen Königsblau jetzt kaum noch Chancen, die Schalker in der Tabelle zu überholen.“Die Jungs sind keine Maschinen, aber trotzdem ist es ärgerlich, weil wir in der zweiten Halbzeit die klareren Torchancen hatten. Schade, weil wir nochmal etwas näher an S04 hätten heranrücken können“, ärgerte sich Reis.

Sein Fazit: „Wenn wir die beiden letzten Spiele noch gewinnen und sechs Punkte holen, dann war es dennoch eine gute Saison.“ Die war es in jedem Fall auch für RWE. Der Klassenerhalt als Tabellenachter ist bereits in der Tasche. „Genau so viel Glaube und Willen in die eigene Leistung muss man als Underdog auf den Platz bringen“, jubelte Krüger. Und fügte im Bochumer Graupel lachend an: „Schneeschauer Ende April sind nicht so üblich. Siege von RWE beim VfL Bochum auch nicht. Beides haben wir am Sonntag erleben dürfen.“

Autor: Stefan Bunse

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