„Mit Fußball ist irgendwann Schluss“, weiß Christian „Micky“ Mikolajczak, früher Bundesligaspieler und heute Feuerwehrmann.

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"Mit Fußball ist irgendwann Schluss"

14. April 2016, 20:39 Uhr
Foto: MSV Duisburg

Foto: MSV Duisburg

„Mit Fußball ist irgendwann Schluss“, weiß Christian „Micky“ Mikolajczak, früher Bundesligaspieler und heute Feuerwehrmann.

Micky ist zusammen mit weiteren Ex-Fußballprofis Protagonist des Films „Zweikämpfer“, den Mehdi Benhadj-Djilali zusammen mit der Vereinigung der Vertragsfußballer (VDV) Spielern und Eltern der U16 bis U19 des MSV Duisburg vorstellte.

Der mehrfach ausgezeichnete Beitrag zeigt auf, dass es auch Schattenseiten in der sonst so glamourösen Fußballbranche gibt. Denn nicht jedes Talent schafft den Sprung in die Bundesliga. Für die einen ist früher Schluss, für die anderen später. „Aber irgendwann muss sich jeder mal mit dem Karriereende beschäftigen, was kommt nach dem Fußball?“, merkt Mikolajczak an.

Fußball ist schön, aber was kommt nach der Karriere
Uwe Schubert, Leiter NLZ

Im VDV-Camp in Duisburg halten sich arbeitslose Profi-Fußballer fit, die gerade keinen Verein finden, Mehdi Benhadj-Djilali begleitet in seinem Film den Weg einiger Akteure, mit der Botschaft: Fußball ist etwas tolles, verliert nicht den Spaß daran, aber es ist auch keine Schande, wenn es nicht für die Bundesliga reicht, jeder Mensch hat noch andere Talente. Auch die aktuelle Nummer eins der Zebras Michael Ratajczak kickte einst im Camp und schaute sich den Film gemeinsam mit seinen jüngeren Vereinskollegen an.

„90 Minuten für den Kopf“, beschreibt NLZ-Leiter Uwe Schubert den Abend in der Schauinsland-Reisen-Arena. „Wir wollen unsere Spieler für diese Themen sensibilisieren. Fußball ist schön, aber jeder muss sich mit der Frage beschäftigen, was nach der Fußballkarriere kommt. Daher sind wir mit unseren drei Säulen, der fußballerischen und schulischen sowie der Persönlichkeits-Ausbildung, gut aufgestellt.“

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