Mit großer Vorfreude bittet der SV Lippstadt am Dienstagabend (19 Uhr) Favorit Sportfreunde Lotte im Viertelfinale des Westfalenpokals zum Tanz.

SV Lippstadt 08

"Westfalenpokal ist unsere Champions League"

Hendrik Niebuhr
22. Februar 2016, 19:07 Uhr
Foto: Nils Heimann

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Mit großer Vorfreude bittet der SV Lippstadt am Dienstagabend (19 Uhr) Favorit Sportfreunde Lotte im Viertelfinale des Westfalenpokals zum Tanz.

"Die Rollen sind klar verteilt", weiß Lippstadts Trainer Stefan Fröhlich um die Ausgangslage vor dem Duell. Als Oberligist geht der SVL als krasser Außenseiter gegen den Tabellenzweiten der Regionalliga West in die Partie. "Lotte ist für mich der Topfavorit auf den Titel", meint Fröhlich mit Blick auf die verbliebenen acht Teilnehmer und bemüht sich im gleichen Atemzug der gängigsten aller Floskeln: "Der Pokal hat ja seine eigenen Regeln."

Wenig erfreut hat den Lippstädter Trainer allerdings die Nachricht, dass die Partie aufgrund der starken Regenfälle nicht im Stadion am Bruchbaum ausgetragen werden kann, sondern auf den Kunstrasenplatz der Lippstädter verlegt wurde. "Der Verband hat uns gesagt, dass das Spiel jetzt stattfinden muss. Seitens der Polizei gab es keine Bedenken, die Partie auf dem Trainingsplatz stattfinden zu lassen. Ich sehe das nicht als Vorteil, denn auf dem Kunstrasen ist das Spiel schneller und das dürfte der höherklassigen Mannschaft in die Karten spielen", erklärt Fröhlich.

Doch alles jammern hilft nicht, zumal dem SVL-Coach im Vergleich zum 2:2 beim SC Roland Beckum am vergangenen Samstag wieder mehr Alternativen zur Verfügung stehen. So kehren sowohl Kapitän Moritz Kickermann als auch Torhüter Marcel Höttecke und Ardian Jevric in die Mannschaft zurück. Stefan Parensen droht aufgrund einer Oberschenkelzerrung allerdings auszufallen.

In jedem Fall hofft der Trainer, dass seine Mannschaft das Duell mit den Sportfreunden genießt und völlig befreit aufspielt. Kampflos aufgeben wollen die Lippstädter, die sich schon vor zweieinhalb Jahren über den Westfalenpokal für den DFB-Pokal qualifizierten und dort mit Bayer Leverkusen ein tolles Los zogen, jedoch nicht: "Der Westfalenpokal ist unsere Champions League. Die Erfahrung von damals würden wir gerne nochmal machen." Träumen ist also erlaubt.

Autor: Hendrik Niebuhr

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