Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel ist beim 1:0 über Hannover 96 nur mit dem Ergebnis zufrieden. Der Coach sieht noch Steigerungspotenzial.

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Die Stimmen zum Heimsieg gegen Hannover

Andreas Berten
13. Februar 2016, 19:48 Uhr
Foto: Firo

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Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel ist beim 1:0 über Hannover 96 nur mit dem Ergebnis zufrieden. Der Coach sieht noch Steigerungspotenzial.

Erleichterung, nicht Zufriedenheit überwog bei den Bundesliga-Fußballern von Borussia Dortmund nach dem 1:0 (0:0)-Arbeitssieg über Hannover 96. Die Stimmen zum Spiel.

Thomas Tuchel, Trainer von Borussia Dortmund, zum 1:0-Sieg: "Zäh war es heute. Wir haben sehr gut begonnen, 15, 20 Minuten hatten wir viele Balleroberungen und große Tormöglichkeiten. Marco hatte fast eine Hundertprozentige, dann noch den Freistoß an die Latte. Wir waren aber bei den Pässen nicht so präzise, es kamen dann Unkonzentriertheit und technische Fehler hinzu. Das sah sehr verkopft aus, als würden wir zu lange brauchen, um uns wohl zu finden und das Spiel beschleunigen zu können.

Der Gegner hat zudem gut verteidigt, wir dagegen haben keine Räume gefunden und da einiges übersehen. Und wenn doch, haben wir es nicht sauber zu Ende gespielt. Wir können das viel besser und haben Luft nach oben. Miki hat dann aber einen Konter spektakulär zu Ende gebracht. Er hat sich spät entscheiden, den Ball aber sauber getroffen. Darüber freuen wir uns riesig."

Thomas Schaaf, Trainer von Hannover 96: "Vom Engagement, Miteinander und vom Einsatz her haben wir ein Spiel erlebt, wie wir es immer erleben möchten. Die Mannschaft hat sich gewehrt, dem Gegner das Leben schwer gemacht und eigene Fähigkeiten eingebracht. Was ich mir wünsche, ist, dass bei so einer Leistung auch etwas übrig bleibt. Dazu gehört, den letzten Schritt zu machen und ein bisschen selbstsicherer zu agieren. So bleibt es bei einer sehr guten Leistung, aber einem schlechten Ergebnis für uns."

Neven Subotic zu seinem erst dritten Einsatz in dieser Saison: "Es fühlte sich ein bisschen so an, als hätte ich Schmetterlinge im Bauch. Es war auch mein erstes Heimspiel (zuvor hat er in Ingolstadt und in Wolfsburg gespielt, Anm. d. Red.). Es hat sich so angefühlt, als wenn man in alte Wohnung zurückkehrt, man kennt alles und fühlt sich wohl."

Henrikh Mkhitaryan über seinen Siegtreffer: "Ich habe den Ball von Marco bekommen und gesehen, dass Marcel Schmelzer gedeckt war. Ich bin dann nach innen gezogen und wollte zum entfernten Pfosten schießen. Und, ja: Ich hab’s geschafft (lacht, Anm. d. Red.)."

Autor: Andreas Berten

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