Der KFC Uerdingen steht rund eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt.

KFC Uerdingen

"Es gibt kein Problem mit Idrissou"

Krystian Wozniak
12. Februar 2016, 14:27 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Der KFC Uerdingen steht rund eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt.

Am Samstag testen die Krefelder ab 16 Uhr beim Landesligisten Union Nettetal. Eine Woche später steht das Nachholspiel in der Oberliga Niederrhein gegen den 1. FC Mönchengladbach auf dem Programm. Da kommt es nicht überraschend, dass Michael Boris bei der Generalprobe gegen Nettetal nicht mehr experimentieren will. "Wir werden das wie ein Pflichtspiel angehen. Elf Mann werden auf dem Platz stehen und wir werden maximal drei Wechsel vornehmen. Wenn die Startelf ihre Sache gut macht, dann sehe ich auch keine Gründe, warum die Elf gegen Mönchengladbach anders aussehen sollte", erklärt der KFC-Trainer.

Dass Mo Idrissou zu der Anfangsformation gehören wird, davon ist auszugehen. Auch wenn der gebürtige Kameruner in den vergangenen Tagen und Wochen keine einfache Zeit hatte. Erst der gefakte Facebook-Post und zuletzt schrieb die "Sportbild", dass dem ehemaligen Bundesliga-Stürmer sogar der Knast drohe. "Für mich ist das kein Thema. Ich habe auch noch 20 andere Spieler und beschäftige mich nicht mit dem Privatleben der Jungs. Ich bin hier für den Sport zuständig", betont der Fußballlehrer. Aber auch Boris weiß, dass diese Skandal-News nicht spurlos an der Mannschaft vorbeigehen: "Wir sind alle Menschen und beschäftigen uns mit gewissen Dinge, die um uns herum passieren. Ich kann aber nur versichern, dass wir kein Problem mit Mo Idrissou haben. Er ist ein lebensfroher Mensch und das zeigt er auch jeden Tag. Ich kann nicht bemerken, dass ihn irgendetwas bewegt und er deshalb nicht frei im Kopf wäre oder dergleichen. Ganz im Gegenteil: Er gibt ordentlich Gas in den Einheiten."

Bis auf Silvio Pagano (Lauftraining) kann Boris aktuell aus dem Vollen schöpfen.

Autor: Krystian Wozniak

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren