Bei den Hallenmeisterschaften in Bochum-Ost bleibt der WSV Bochum das Maß aller Dinge und zieht in die Endrunde ein.

Halle Bochum-Ost

Titelverteidigung für den WSV

Miguel Thomé
09. Januar 2016, 21:20 Uhr
Foto: Frank Gröner

Foto: Frank Gröner

Bei den Hallenmeisterschaften in Bochum-Ost bleibt der WSV Bochum das Maß aller Dinge und zieht in die Endrunde ein.

In der von Mannschaften aus Langendreer dominierten Gruppe A setzte sich Ausrichter und B-Ligist BV Langendreer nicht ohne Mühe, dafür aber ohne Punktverlust vor dem SC Werne durch.
Eine faustdicke Überraschung hatte Gruppe B zu bieten. Hinter dem Bezirksligisten TuS Kaltehardt qualifizierte sich überraschend der FC Italia Bochum aus der Kreisliga C. Nach zwei Remis zum Auftakt lag Italia schon aussichtslos mit 0:3 hinten, kämpfte sich aber sensationell zurück und schlug das drei Ligen höher spielende Kaltehardt noch mit 4:3. "Damit haben wir niemals gerechnet. Da muss ich meiner Mannschaft ein riesen Lob aussprechen!", freute sich Kapitän Samuel Geyer mit seinen Teamkollegen.
In Gruppe C setzte sich Titelverteidiger WSV Bochum souverän vor SuS Wilhelmshöhe durch.

Aufgrund der drei Gruppen gab es zwei Dreiergruppen in der Zwischenrunde, in denen die Ersten anschließend den Gewinner ermittelten und die Zweiten sich um das letzte Ticket für die Endrunde am kommenden Wochenende stritten.
Wenig Spannung bot die Gruppe 1, in der der WSV Bochum mit zwei Kantersiegen das Finale erreichte. Platz 2 sicherte sich der BV Langendreer.

Deutlich enger hingegen ging es in Gruppe 2 zu. Für den SC Werne musste nach einer Niederlage gegen Kaltehardt ein Sieg zum Weiterkommen her. Beim Stand von 1:1 gegen SuS Wilhelmshöhe bekam ein Werner Spieler wegen eines groben Foulspiels eine Zwei-Minuten-Strafe. Aber anstatt einzubrechen, konterte Werne geschickt, ging noch in Unterzahl mit 3:1 in Führung und gewann die Partie.
Trotz der daraus resultierenden Euphorie unterlag der SC Werne dann in einem einseitigen Spiel um Platz 3 mit 0:4 gegen Ausrichter BV Langendreer. Kapitän Emanuel Kraczyk, der sein Team des Öfteren mit starken Paraden im Spiel hielt, war zufrieden: "Das war ein positives und erfolgreiches Wochenende, das Weiterkommen war gar nicht geplant."

Das Finale zwischen dem WSV Bochum und dem TuS Kaltehardt versprach dem Turnierverlauf zufolge eine hochspannendes Match zu werden, doch der Bezirksligist verschlief den Start komplett, musste stets einem Rückstand hinterherlaufen und verlor verdient gegen einen erneut ganz stark aufspielenden WSV Bochum. "Das war eine überzeugende Vorrunde ohne Niederlage. Allerdings war der Plan ganz klar, das Ding auch zu gewinnen. Der Sieg ist aber wichtig für den Zusammenhalt und soll uns als Motivation für die Rückrunde dienen", erklärt der sportliche Leiter Roland Reininghaus während der Siegerehrung.

Für die Endrunde des SparkassenMasters am 16.01. haben sich qualifiziert: WSV Bochum, FC TuS Kaltehardt, BV Langendreer.

Autor: Miguel Thomé

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