Nach katastrophalem Saisonstart hat der TuS Erndtebrück II den Anschluss an das rettende Ufer der Westfalenliga 2 gefunden.

TuS Erndtebrück II

Katastrophaler Saisonstart ist verdaut

Hendrik Niebuhr
09. Dezember 2015, 12:05 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Nach katastrophalem Saisonstart hat der TuS Erndtebrück II den Anschluss an das rettende Ufer der Westfalenliga 2 gefunden.

Zwei Zähler sammelte die Regionalliga-Reserve in den ersten acht Partien. Eine Bilanz, die mit "desaströs" wohl noch optimistisch umschrieben wäre. Doch seit einigen Wochen ist die Mannschaft aus dem Siegener Raum spürbar im Aufwind. Drei der letzten vier Partien gewann die Mannschaft von Michael Müller, dabei gelangen beeindruckende Erfolge gegen den FC Brünninghausen oder beim 6:2-Kantersieg in Wanne-Eickel am letzten Wochenende.

Pünktlich zum Abschluss der Hinserie ist der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen also wieder hergestellt - mit 14 Zählern rangiert der TuS nur noch zwei Punkte hinter dem Tabellen-13. Kirchhörder SC. "Wir hatten einen großen Umbruch im Sommer mit vielen Abgängen, die wir über Jugendspieler aufgefangen haben", versucht Müller zu erklären, warum es so lange gebraucht hat, bis seine Mannschaft in die Spur gekommen ist. Hinzu kamen Ausfälle von erfahrenen Leistungsträgern wie Sascha Leicher, Manuel Müther und Andreas Krolewski. "Die Vorbereitung war nicht optimal, deshalb waren die ersten Wochen sehr hart. Aber wir haben weiter gut gearbeitet und jetzt sind fast alle Spieler wieder im Training", fährt Müller fort.

Am Samstag steht beim SV Horst-Emscher 08 nun die letzte Partie des Jahres 2015 auf dem Programm. Mit etwas Glück könnte Erndtebrück also sogar noch vor Weihnachten die Abstiegsplätze verlassen, doch der Gegner ist ebenfalls in bestechender Form. Fünf der letzten sechs Partien gewannen die Gelsenkirchener, allesamt zu Null. Und auch das Hinspiel war eine deutliche Sache: Mit 5:2 setzte sich Horst-Emscher durch. "Wir haben noch etwas gutzumachen", meint deshalb auch Müller, der darauf hofft, in der Winter-Vorbereitung mit allen Spielern arbeiten zu können: "Das Potential, die Klasse zu halten, haben wir."

Autor: Hendrik Niebuhr

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