Zum Abschluss der Hinrunde gastieren am Samstag (14 Uhr) die Sportfreunde Lotte auf dem Tivoli.

Alemannia Aachen

Acht Spieler fallen aus

Krystian Wozniak
04. Dezember 2015, 14:08 Uhr
Foto: Tillmann

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Zum Abschluss der Hinrunde gastieren am Samstag (14 Uhr) die Sportfreunde Lotte auf dem Tivoli.

Bereits vor dem Auftritt an der Krefelder Straße steht der Spitzenreiter als Herbstmeister der Regionalliga West fest. Für die Alemannia geht es darum, das 0:6-Debakel aus Köln mit dem nahezu letzten Aufgebot wieder gutzumachen.

Die Ausgangslage für die Alemannia ist nicht einfach. Auf der einen Seite kommt ein Spiel gegen das aktuell beste Team der Liga sicherlich gelegen, wenn sich die Schwarz-Gelben für die Niederlage in der Vorwoche rehabilitieren möchten. Auf der anderen Seite fehlen zahlreiche Spieler. Neben [person=5256]Jerome Propheter[/person] (Gesicht), [person=2654]Aimen Demai[/person] (Innenband) und [person=1995]Florian Rüter[/person] (Schulter) fallen auch [person=12364]Peter Hackenberg[/person] und [person=2016]Maciej Zieba[/person] (beide Sprunggelenk) sowie [person=31690]Felix Korb[/person] (Grippe) aus. Hinzu kommen mit [person=2057]Dennis Dowidat[/person] (Gelb-Rot) sowie [person=12371]Jannik Löhden[/person] (5. Gelbe) zwei weitere Leistungsträger. „Die Mannschaft stellt sich fast alleine auf, weil wir so viele Verletzte und gesperrte Spieler haben“, sagt Christian Benbennek. Zu den zwölf fitten Feldspielern des Regionalligakaders sowie zwei Torhütern gesellen sich mit Meik Kühnel, Nils Hühne und Tim Gerhards drei junge Leute aus der U21, die das 17er-Aufgebot am Samstag komplettieren werden.

Etwas komfortabler ist die aktuelle Situation beim Gegner. Die Sportfreunde konnten in dieser Spielzeit bereits elf Siege einfahren und kassierten die wenigsten Gegentreffer. „Lotte steht in der derzeitigen Verfassung zu Recht da oben und wird vor Selbstbewusstsein strotzen“, erwartet Benbennek, der die Kicker aus dem Tecklenburger Land in dieser Saison bereits mehrfach persönlich unter die Lupe nehmen konnte. Der Aachener Trainer fordert daher einmal mehr die Grundtugenden ein. „Rennen und Kämpfen“ lautet die Devise. „Wir müssen bereit sein, mehr zu investieren als der Gegner.“

Die Alemannia rechnet mit rund 7.000 Zuschauern auf dem Tivoli. „Wir können uns das Spiel selber leicht machen, indem wir als Mannschaft auftreten und die Fans durch unsere Leistung mitnehmen“, hofft der Alemannia-Coach bei diesem wichtigen Spiel auch auf die Unterstützung von den Rängen.

Alemannia Aachen und die Sportfreunde Lotte duellierten sich in der Regionalliga West bislang viermal. Einen Sieg für die Tivoli-Kicker gab es bisher nicht. Nach zuvor drei Niederlagen kamen die Alemannen beim letzten Aufeinandertreffen im März zu einem 2:2 in Lotte. Im Vorverkauf wurden bis Donnerstag 5.200 Karten für das Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter abgesetzt.

Autor: Krystian Wozniak

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