Mit der SG Wattenscheid 09 ist am Samstag eine Überraschungsmannschaft zu Gast im Häcker Wiehenstadion.

SG Wattenscheid

In Rödinghausen "ans Limit gehen"

Krystian Wozniak
04. Dezember 2015, 13:37 Uhr
Foto: Tillmann

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Mit der SG Wattenscheid 09 ist am Samstag eine Überraschungsmannschaft zu Gast im Häcker Wiehenstadion.

Am 19. Spieltag steht nun der dritte Vergleich zwischen dem SVR und der SGW an, die Bilanz ist bisher bei einem Unentschieden und einer Niederlage für die Wiehenelf eher negativ.

In der abgelaufenen Saison mussten die Lohrheide-Kicker lange um den Klassenerhalt zittern, jetzt spielt der ehemalige Bundesligist ganz oben mit. Auch der Trainer der SGW ist von den Leistungen seines Teams in dieser Saison überrascht. "Dass wir aktuell auf Rang drei stehen, ist sensationell. Hinter uns sind einige Vereine, die ganz andere Möglichkeiten haben als wir. Unsere Ausbeute von 31 Punkten kann uns keiner mehr nehmen. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich auf 44 bis 45 Zähler zu kommen. Dann sollte nach unten eigentlich nichts mehr passieren", so Farat Toku.

Die SG Wattenscheid reist als aktueller Tabellendritter an den Wiehen und geht laut Statistiken als Favorit in die Partie. "Natürlich hätte ich das vor der Saison nicht erwartet, aber Wattenscheid macht das in der aktuellen Spielzeit sehr gut und somit stehen sie auch nicht zufällig da oben. Vor allem sind sie im Gegensatz zu uns von Verletzungsproblemen verschont geblieben", so Mario Ermisch.

Das ist auf Seiten des SVR anders. So stellt sich auch für das letzte Hinrunden-Spiel der Kader wieder selbst zusammen. "Wir müssen versuchen, die Leistung der 1. Halbzeit aus dem Spiel in Erndtebrück über nahezu 90 Minuten auf den Platz zu bringen und unsere Fehleranzahl zu minimieren", ergänzt der SVR-Coach.

Auch wenn es mit dem 150. Pflichtspieleinsatz von Kapitän Sören Siek und dem ersten SVR-Treffer von Angelo Langer erfreuliche Statistiken gab, so kam das Team vom Wiehen in Erndtebrück nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Auch weil es wie so oft in den letzten Spielen am letzten entscheidenden Pass fehlte. Dennoch rechnet sich Mario Ermisch gegen den ehemaligen Bundesligisten Chancen aus: "Wenn alles passt, haben wir auch gegen Wattenscheid eine Siegchance. Wir werden versuchen, die richtigen Mittel dafür zu finden."

Mit 36 Toren stellt Wattenscheid den besten Angriff der Liga und steht in der Fairnesstabelle sogar auf dem ersten Platz. "Der SV Rödinghausen verfügt über viel Qualität. Wir müssen bis ans Limit gehen, nur dann haben wir eine Chance, etwas mitzunehmen", so Toku, der personell nur auf [person=2856]Burak Kaplan[/person] (Kreuzbandriss) verzichten muss.

Schiedsrichter der Begegnung ist Jonas Seeland. Seine Assistenten an der Linie sind Christopher Schütter und Bernd Westbeld. Seeland, der für den TuS Ennepetal pfeift, leitet in Rödinghausen sein fünftes Regionalligaspiel in der Saison 15/16.

Autor: Krystian Wozniak

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