Acht Siege in Folge und der Sprung auf Tabellenplatz vier: Der Herner EV ist in der Oberliga Nord aktuell das Team der Stunde.

Herner EV

"Alle Neune" im Derby gegen Essen?

03. Dezember 2015, 21:18 Uhr
Foto: Unverferth

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Acht Siege in Folge und der Sprung auf Tabellenplatz vier: Der Herner EV ist in der Oberliga Nord aktuell das Team der Stunde.

Nach der 2:5-Niederlage in Duisburg nahm der HEV sieben Mal die volle Punktzahl mit, lediglich beim Spitzenteam in Tilburg gelang "nur" ein Erfolg nach Penaltyschießen. Der etwas holprige Saisonstart ist mittlerweile komplett in Vergessenheit geraten. "Die Mannschaft hat zusammengefunden, das sieht man ja an den Ergebnissen. Viele Kleinigkeiten haben sich eingespielt. In unserem ersten Heimspiel gegen Tilburg (Endstand 1:5) waren wir überrascht, dass die mit vier Reihen angereist kamen. Auf sowas stellt man sich dann auch ein", merkt der 1. Vorsitzende des HEV, Frank Schäfer, an.

Und auch neben dem Eis stellt die Gesamtsituation alle Beteiligten zufrieden. Die Zuschauerzahl steht aktuell bei 985 Besuchern im Schnitt, also knapp unter dem Vorjahresschnitt von 1045. "Und dabei haben wir noch kein Derby hinter uns", weiß Schäfer. Tatsächlich werden die Duelle gegen die Wohnbau Moskitos Essen am Freitagabend (Bully 20 Uhr) sowie das Weihnachtsduell gegen die Füchse Duisburg am 26. Dezember den Schnitt noch gewaltig in die Höhe treiben. Die Schlangen beim Sonder-Kartenvorverkauf am Donnerstag waren jedenfalls durchaus lang.

Auch der im letzten Jahr vollzogene Austausch der Verdichter in der Gysenberghalle zahlt sich immer mehr aus: "Ich bin jeden Monat aufs Neue zufrieden, wenn ich auf unsere Stromrechnung blicke", scherzt Schäfer. Der für den Freitagabend, wenn es gegen die zuletzt stechwütigen Mücken geht, ein "emotionales, hochklassiges und spannendes Spiel erwartet. Ich glaube nicht, dass das Spiel schon früh entschieden sein wird. Und natürlich werden wir gewinnen!", kündigt der Herner Klubchef an. Dabei wird Trainer Frank Petrozza sicher auf die zuletzt formstarken Dominik Scharfenort und Denis Shevyrin verzichten müssen, hinter Führungsfigur Stephan Kreuzmann steht noch ein Fragezeichen.

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