Der sensationelle Lauf des Aufsteigers SpVg. Schonnebeck beim letzten Meisterschaftsspiel vor knapp zwei Wochen wurde unsanft gestoppt.

SpVg. Schonnebeck

Glück im Unglück für den Kapitän

Martin Herms
27. November 2015, 16:30 Uhr
Foto: Tillmann

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Der sensationelle Lauf des Aufsteigers SpVg. Schonnebeck beim letzten Meisterschaftsspiel vor knapp zwei Wochen wurde unsanft gestoppt.

Mit 0:5 gingen die Essener beim VfB Hilden baden und mussten die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Über die folgende Spielpause kam im Lager der Schwalben aber keine große Freude auf. "Nach so einer Pleite hätte jeder lieber schnell gespielt. Die zwei Wochen ohne Einsatz haben den Jungs überhaupt nicht geschmeckt", sagt Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies.

Die erste Möglichkeit zur Wiedergutmachung bietet sich den Grün-Weißen am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter. Der Klub aus Kalkar zeigte sich in den letzten Wochen stark verbessert. Der verheerenden Serie von zehn Spielen ohne Sieg folgten vier Dreier. Einzig der KFC Uerdingen (1:0) und Rot-Weiss Essen im Viertelfinale des Niederrheinpokals vermochten das Team von Trainer Georg Mewes zu stoppen. Insbesondere die Rückkehr von Torjäger [person=4285]André Trienenjost[/person] erzeugt bei der Konkurrenz Respekt. "Trienenjost ist ein Ausnahmestürmer für diese Liga. Das gilt aber auch für andere Spieler von Hö.-Nie. Die Mannschaft gehört nicht in den Tabellenkeller", meint Tönnies.

Verzichten muss der Schonnebecker Linienchef auf seinen Kapitän und Abwehrchef [person=6689]Matthias Bloch[/person]. In Hilden zog er sich einen Anriss des vorderen Kreuzbandes zu und fällt rund fünf Wochen aus. Tönnies: "Wir sind froh, dass das Kreuzband nicht ganz durch ist. Es hätte ihn also viel schlimmer treffen können."

Autor: Martin Herms

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