Der TSV Meerbusch empfängt im Niederrheinpokal am Samstag (15.30 Uhr) den Regionalligisten FC Kray. Robert Palikuca erwartet eine Kampfspiel.

Meerbusch - Kray

TSV träumt, "Aggressive leader" fehlt

Nico Jung
20. November 2015, 10:27 Uhr
Foto: Tillmann

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Der TSV Meerbusch empfängt im Niederrheinpokal am Samstag (15.30 Uhr) den Regionalligisten FC Kray. Robert Palikuca erwartet eine Kampfspiel.

Trotz nur eines Punktes aus den letzten vier Spielen in der Oberliga steht der TSV Meerbusch auf dem vierten Platz. Zuvor war die Mannschaft vom Trainergespann Robert Palikuca/Olivier Caillas sogar ungeschlagen gewesen. Im Pokal kommt nun der FC Kray, der in der Regionalliga auf dem vorletzten Platz steht und unbedingt ins Halbfinale des Niederrheinpokals einziehen will.

Über den Gegner hat sich Palikuca gut informiert: "Kray ist eine Arbeitermannschaft und spielt unbequemen und körperbetonten Fußball. Darauf bereiten wir uns die ganze Woche im Training vor." Für ihn ist die Ausgangslage aber dennoch klar: "Kray ist ganz klar Favorit. Wir sind eine Amateurmannschaft und vermutlich wird keiner unserer Spieler jemals noch Profi-Fußballer werden. Kray arbeitet unter viel professionelleren Voraussetzungen als wir." Trotzdem wolle man alles geben, um das Spiel zu gewinnen: "Wie wir gewinnen, ob das glücklich oder verdient ist, ist uns am Ende egal."

Auch träumen dürfen sie schon in Meerbusch: Beim Gewinn des Niederrheinpokals würde schließlich der DFB-Pokal winken. Auch Palikuca ist sich der Vorzüge dessen bewusst: "Natürlich träumen wir. Wir sind schließlich eine Amateurmannschaft, bei der die Sponsoren nicht gerade Schlange stehen. Da tun jegliche Mehreinnahmen gut. Noch dazu wird das Finale vielleicht im Fernsehen übertragen, was für die Jungs überragend wäre." Mit Anpfiff des Spiels gegen Kray müsse das Träumen aber beendet sein und die volle Konzentration dem Spiel gelten.

Dabei müssen Palikuca und Caillas allerdings auf ihren "Aggressivleader" [person=6471]Dennis Schmidt[/person] verzichten, der sich einerseits die Hand entzündet hat, andererseits nach fünf gelben Karten aber ohnehin gesperrt ist. Dafür kehrt [person=5120]Robin Kreis[/person] nach abgesessener Gelbsperre in den Kader zurück.

Autor: Nico Jung

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