Zur Länderspielpause standen die Füchse Duisburg (1.), die Wohnbau Moskitos Essen (7.) und der Herner EV (8.) allesamt in den Playoff-Rängen der Oberliga Nord.

Eishockey-Oberliga

Drei Heimspiele nach der Pause

12. November 2015, 16:17 Uhr
Foto: Roy Gilbert

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Zur Länderspielpause standen die Füchse Duisburg (1.), die Wohnbau Moskitos Essen (7.) und der Herner EV (8.) allesamt in den Playoff-Rängen der Oberliga Nord.

Einer weiteren „Altsorge“ konnten sich die drei Reviervereine nun auch entledigen. Vorbei ist das Sommertheater rund um eine Sperre der drei Klubs seitens des LEV NRW. Eine Causa, die sich nun endgültig erledigt hat. Wie der DEB vergangene Woche bestätigte, hat auch das DEB-Spielgericht die Position bekräftigt, nach welcher der Antrag seitens LEV auf eine Nicht-Zulassung der drei Teams abgelehnt wird. „Der Antrag des LEV ist unbegründet, da der DEB satzungskonform und rechtmäßig zum Oberliga-Spielbetrieb zugelassen hat“, lautete die kurze wie präzise Begründung.

Nur Heimspiele am Freitag
Höchste Zeit also, sich auf das Geschehen auf dem Eis zu konzentrieren. Jeweils mit einem Heimspiel kommen Duisburg (gegen Wedemark), Essen (gegen den HSV) und Herne (gegen die Hannover Scorpions) aus der spielfreien Zeit. Die auf dem Papier schwerste Aufgabe haben sicherlich die Gysenberger zu bewältigen. „Die Scorpions sind eine Top-Mannschaft“, weiß HEV-Trainer Frank Petrozza, dessen Team aber mit einem Sechs-Punkte-Wochenende im Rücken in die Partie gehen wird. „Das hat uns viel Rückenwind gegeben. Zudem trafen wir zuletzt ausgeglichener als noch zu Saisonbeginn“, erinnert sich der Italo-Kanadier.

Eine in der dritthöchsten Spielklasse eher seltene „Englische Woche“ haben hingegen die Füchse vor sich. Auf das vermeintliche leichte Heimspiel gegen Wedemark folgen zwei knüppelharte Auswärtsaufgaben in Neuwied (Sonntag, 19 Uhr) sowie in Tilburg (Dienstag, 20 Uhr). Letztere Partie war ursprünglich für den vergangenen Sonntag angesetzt, wurde auf Wunsch der Gastgeber aber verlegt. „Wir haben nun einmal mit Neuwied, Tilburg, Herne und Essen eine sehr harte Gruppe erwischt. Aber das wollten wir ja ein Stück weit auch, dass man sich die Siege hart verdienen muss. In diesen Spielen gegen Gegner, auf welche wir häufiger treffen, müssen wir die Punkte holen“, erklärt EVD-Pressesprecher Danny Pabst im Hinblick auf die Regionalgruppe, die sich häufiger untereinander misst als mit den Teams aus dem Norden und Osten Deutschlands. Geholt werden dem Anschein nach aber auch noch neue Spieler, die den bislang souverän agierenden Spitzenreiter einer Aussage von Geschäftsführer Sebastian Uckermann gegenüber der „Eishockey News“ zufolge bald weiter verstärken sollen. „Vermelden können wir aber noch nichts Offizielles“, sagt Pabst.

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