Oben wie unten scheinen sich in der bislang sehr eng gestaffelten Bezirksliga 5 langsam, aber sicher einige Grüppchen abzusetzen.

BL NR 5

Die Kellerkinder rücken zusammen

09. November 2015, 15:22 Uhr
Foto: Patrick Friedland

Foto: Patrick Friedland

Oben wie unten scheinen sich in der bislang sehr eng gestaffelten Bezirksliga 5 langsam, aber sicher einige Grüppchen abzusetzen.

Im Tabellenkeller ist es nun ein Sextett, welches sich um drei Nichtabstiegsplätze duelliert. Die DJK Adler Union Frintrop gesellt sich nach sieben Spielen ohne Sieg nun zu Rheinland Hamborn, Croatia Mülheim, SuS Haarzopf, TuRa 88 und dem VfB Lohberg. Bei den Dinslakenern dominierte nach dem 14. Spieltag ein Gefühl der Erleichterung. Im direkten Kellerduell siegten die Schwarz-Gelben bei TuRa 88 mit 3:1.

"Das war natürlich enorm wichtig, um den Anschluss nicht zu verlieren. Die Jungs zeigten eine gute Mannschaftsleistung und machten dieses Mal deutlich weniger Fehler", lobte (Spieler-)Trainer Thomas Grefen, der einmal mehr selber zwischen die Pfosten ging. "Ich wollte der Truppe mit meiner Erfahrung mehr Sicherheit geben", begründete Grefen die ungewohnte Maßnahme. Ob der Coach auch am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen TuS 84/10 Bergeborbeck wieder im Kasten stehen wird? Grefen sehnt jedenfalls die folgende Pause herbei: "Ich hoffe, dass uns nach dem spielfreien Wochenende einige Verletzte wieder zur Verfügung stehen. Jetzt sind wir ja nicht mehr Letzter, vielleicht gehen bei dem einen die Wehwehchen dadurch schneller weg", hofft Grefen.

Apropos TuS 84/10: Die Essener schafften im Heimspiel gegen Croatia Mülheim in der 91. Minute noch den Ausgleich zum 1:1 durch [person=29248]Pascal Thüner[/person]. Allzu hart ins Gericht gehen wollte Croatia-Coach Izzet Akdogan mit seinem Team aber nicht: "Die Spieler haben das umgesetzt, was ich ihnen vorher gesagt habe. Defensiv gut stehen und den Gegner dann auskontern. Das hat gut geklappt, wir waren effektiv und haben kaum Chancen zugelassen." Bitter nur: Der eingewechselte Defensivakteur Andrej Kegelj musste nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Platz. Nachdem sich Kegelj das Knie verdrehte, wurde er im Krankenhaus untersucht. "Die meinten, dass sie einen Kreuzbandriss wohl ausschließen könnten. Nun muss er aber auf einen MRT-Termin warten, damit wir Genaueres erfahren", erklärt Akdogan.

Positiv: Mit seinem ersten Ballkontakt im rot-weiß karierten Trikot traf Neuzugang [person=32037]Benjamin Boateng[/person] zum zwischenzeitlichen 1:0 (48.). Nach Kegeljs Ausscheiden brachte Akdogan dann auch den zweiten Neuen Fabrice China eine knappe halbe Stunde vor dem Ende in die Partie. "Die beiden sind ein besserer Ersatz für Nick Falkenstein und Maximilian Jabs, die uns zuletzt verlassen haben. Sie haben sich schon gut eingewöhnt und sind auf jeden Fall eine Verstärkung", sagt der Trainer.
Und Verstärkungen können die Styrumer auch gut gebrauchen, schließlich stehen nun einige - zumindest auf dem Papier - schwerere Aufgaben auf dem Programm. Zuerst gastiert Genc Osman am Sonntag an der Moritzstraße. "Wir wollen nicht den Underdog spielen. Wir haben ein Heimspiel und den Anspruch, zu punkten", präsentiert sich Akdogan selbstbewusst.

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