Viktoria Köln

Wunderlich nimmt Spieler in die Pflicht

Krystian Wozniak
23. Oktober 2015, 12:22 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Die Enttäuschung nach dem 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf II war bei der Viktoria sehr groß und hielt einige Tage an.

Am Freitagabend (18 Uhr) wollen die Kölner in Verl zurück in die Erfolgsspur finden. RS sprach vor dem Spiel mit Viktorias Sportvorstand Franz Wunderlich.

Franz Wunderlich, wie sauer waren Sie über das 0:1 gegen Düsseldorf?
Jede Niederlage nervt und ärgert mich. Aber wir haben uns das selbst zuzschreiben. Die Mannschaft hat einfach zu wenig für den Erfolg gemacht. Dann braucht man sich nicht zu wundern. Wir haben immer wieder gute Phasen über 20, 25, 30 Minuten, aber schaffen es einfach nicht, konstant gute Leistungen über 90 Minuten zu bringen. Mir fehlt da einfach der letzte Siegeswille.

Das Team steht in der Pflicht!
Franz Wunderlich

Remis in Erndtebrück, Unentschieden in Kray, Niederlage gegen Düsseldorf II - die Viktoria hat schon viele Punkte liegen gelassen...
Ja, da haben Sie absolut Recht. Wir können uns nur glücklich schätzen, dass die Liga so eng ist und jeder Punkte abgibt. Mich ärgern solche Spiele wie in Kray, aber auch so ein 1:1 wie gegen RWE. Ich glaube, dass es noch nie so einfach war, an der Hafenstraße zu gewinnen, wie aktuell. Aber wir haben auch das nicht geschafft. Jetzt hinken wir hinterher. In den nächsten Spielen verlange ich eine Reaktion der Mannschaft. Das Team steht in der Pflicht!

Vier der nächsten fünf Gegner heißen Verl, Mönchengladbach II, Lotte und Aachen. Mit Siegen in diesen Partien könnte die Viktoria plötzlich wieder voll im Rennen sein?
Das sehen wir auch so. Für uns sind diese Begegnungen bis Weihnachten immens wichtig. Wir müssen jetzt die Schlagzahl erhöhen und Siege einfahren. Am besten fangen wir damit schon in Verl an. Der Sportclub ist aber eine ganz harte Nuss und gehört auch zu den Spitzenteams der Liga. Gegen Verl ist es für jede Mannschaft schwer zu gewinnen. Wir wollen aber drei Punkte aus Ostwestfalen mitnehmen.

Autor: Krystian Wozniak

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