Am Sonntag (15 Uhr) empfängt die SpVgg Steele den SC Werden-Heidhausen zum Kellerduell. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber an das rettende Ufer heranrücken.

SpVgg Steele

Abstiegsgespenst spukt im Derby

Nico Jung
22. Oktober 2015, 16:30 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Am Sonntag (15 Uhr) empfängt die SpVgg Steele den SC Werden-Heidhausen zum Kellerduell. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber an das rettende Ufer heranrücken.

Trainer Dirk Möllensiep kann mit den Ergebnissen der letzten Wochen nicht zufrieden sein. Mit 2:4 verlor Steele jeweils gegen die SSVg und den TVD Velbert. Jedoch bescheinigt er seiner Mannschaft dabei keine schlechte Leistung, da sie zuletzt nach 0:2-Rückstand noch den 2:2-Ausgleich erzielte und sogar Chancen auf den Führungstreffer hatte: "Die Mannschaft hat mehrmals Moral bewiesen. Wir müssen anfangen aus solchen Situationen Kraft zu schöpfen und uns zu belohnen."

Bis zur Winterpause stehen für den Tabellenvorletzten noch mehrere Begegnungen mit direkten Konkurrenten an: "Wir wollen im Winter neue Spieler holen, weil es vor allem zu Beginn der Saison offensichtlich war, dass der Kader zu jung ist, die Spieler deshalb die falsche Einstellung an den Tag legen und eine Leitfigur fehlt. Bis dahin müssen wir zusehen, dass wir möglichst viele Punkte sammeln, um den Anschluss nicht zu verlieren und nächstes Jahr den Klassenerhalt sichern zu können." Realistisch ist dieses Ziel durchaus, da das rettende Ufer momentan mit dem SSV Sudberg nur drei Punkte entfernt ist.

Auf den Abstiegskrimi gegen Werden-Heidhausen muss Möllensiep sein Team seiner Meinung nach nicht besonders einstimmen: "Wer die aktuelle Situation nicht richtig einzuschätzen weiß, der ist fehl am Platz." Es bleibt abzuwarten, ob sein junges Team diese Erwartungen umsetzen und den ersten Sieg seit acht Spielen holen kann.

Autor: Nico Jung

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