Ratingens Coach Peter Radojewski war nach der 1:2-Niederlage gegen die SV Schonnebeck in gewisser Weise ratlos.

Ratingen 04/19

Keita-Ruel in der Formkrise

18. Oktober 2015, 20:15 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Ratingens Coach Peter Radojewski war nach der 1:2-Niederlage gegen die SV Schonnebeck in gewisser Weise ratlos.

So waren seine Germanen wieder über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, standen am Ende dennoch mit leeren Händen da. Nach einem Ballverlust von Yannick Wollert war es Adnan Hotic, der eine Hereingabe der Essener unglücklich ins eigene Tor lenkte. "Grundsätzlich haben wir gut gearbeitet und wieder eine spielerische Steigerung gezeigt. Unser größtes Manko war, dass wir unsere Chancen nicht gemacht haben", haderte Coach Peter Radojewski mit der Torausbeute.

Ein Sinnbild des Ganzen ist die derzeitige Formkrise von Ratingens Sturmhoffnung [person=1675]Daniel Keita-Ruel[/person]. Der ehemalige Wuppertaler ist zwar mit sechs Toren der beste Torschütze der RSV, steht aber dennoch seit Wochen neben sich. Radojewski: "Er arbeitet und ackert im Training, haut jeden Standard und jeden Elfer rein, aber sonntags lässt er die Dinger regelmäßig liegen." Gegen Schonnebeck erwischte der 26-Jährige abermals einen rabenschwarzen Tag. Unabhängig von den zahlreichen liegengelassenen Chancen, vergab Keita-Ruel leichtfertig einen Elfmeter, sowie den Ausgleich aus kurzer Distanz in der Nachspielzeit.

Auch wenn Radojewski zum Teil auch auf die Rückkehr des Faktors Glück setzt, will er sich im Training umsehen: "Ich werde ganz genau hinschauen, wer sich anbietet. Auch gegen Schonnebeck hatten sich einige schon ihre Chance verdient."

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