Georg Kreß hat am Mittwochnachmittag mit sofortiger Wirkung das Handtuch beim Niederrhein-Oberligisten VfB Hilden geschmissen.

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Kreß wirft in Hilden hin

15. Oktober 2015, 18:31 Uhr
Foto: Gröner

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Georg Kreß hat am Mittwochnachmittag mit sofortiger Wirkung das Handtuch beim Niederrhein-Oberligisten VfB Hilden geschmissen.

Grund für die Trennung, die für Außenstehende plötzlich kam, ist nicht die sportliche Situation, sondern interne Differenzen zwischen einer Vorstandsperson und dem 52-jährigen Familienvater.

Die in der Liga hinter ihren Erwartungen gebliebenen Itterstädter belegen aktuell mit nur zehn Zählern einen Abstiegsrang. Am Wochenende scheiterte das Team zudem in der zweiten Runde des Niederrheinpokals beim Landesligisten Spvgg. Sterkrade-Nord.

Co-Trainer Scheffels übernimmt vorerst

Der in Kleve lebende Fußballehrer Kreß, der erst zu Beginn der Saison die Nachfolge von Toni Molina angetreten hatte, will aber keine Schlammschlacht. „Auch, wenn ein Vorstandsmitglied seit Saisonbeginn kein gutes Haar an mir gelassen hat, möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit mit den anderen und vor allem bei meinem tollen Team bedanken“, so der Ex-Straelener, der unter anderem mit dem Wuppertaler SV, Preußen Münster und Wattenscheid 09 eine Handvoll lukrativer Stationen in seiner Trainer-Vita vorzuweisen hat.

„Björn Scheffels wird erst einmal das Training leiten“, so Kreß zu seiner Nachfolgesituation. Der bisherige Co-Trainer kam zusammen mit ihm im Juli an die Hoffeldstraße. „Ich habe ihm extra gesagt, dass ich nicht von ihm verlange, mit mir zusammen zurückzutreten. Das ist meine persönliche und eigene Entscheidung“.

Am Sonntag empfängt der VfB auf heimischer Anlage um 15:00 Uhr den 1. FC Mönchengladbach.

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