Zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit kann der VfB Speldorf zwei Siege in Folge bejubeln.

VfB Speldorf

Aufwärtstrend setzt sich fort

12. Oktober 2015, 17:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit kann der VfB Speldorf zwei Siege in Folge bejubeln.

Auf das 3:1 beim DSV 1900 folgte ein sattes 5:1 gegen den aktuell krisengeschüttelten SV Straelen. Drei ganz wichtige Punkte, die den Abstand auf das dicht gestaffelte Tabellenmittelfeld auf vier Punkte verkürzen. Wobei Trainer Oliver Röder einräumt, dass "man mit diesem Ergebnis in der Höhe nicht rechnen konnte und der Spielverlauf dieses auch nicht hergab. Der Gegner hatte zudem gerade in der ersten Halbzeit einige Hochkaräter. Nach unterhaltsamen und temporeichen 45 Minuten hätte es auch 3:3 stehen können." Tatsächlich stand es aber 3:0 für den VfB, da die Grün-Weißen ihre Torchancen endlich zu nutzen wissen scheinen.

Ibo [person=5202]Bayraktar[/person] mit seinen Saisontreffern sieben und acht sowie Abdul Rahman Isshak Yussif mit seinem zweiten Saisontor schossen einen beruhigenden 3:0-Vorsprung heraus. Und im Gegensatz zu manch früherem Spiel brachen die Mülheimer auch nicht ein, als Lukas Rix (68.) die da schon dezimierten Straelener auf 1:3 heran brachte. "Da habe ich dann einen erfahrenen Mann gebracht, was sich auch direkt auszahlte", freute sich Röder über das kurz darauf folgende 4:1 durch den Routinier Christian Mikolajczak. Bayraktar langte dann noch ein drittes Mal hin (82.) und spülte sich damit sogar auf Platz eins der Liga-Torjägerliste. "Langsam kommt bei uns die mentale Stärke zurück und diese ist ungemein wichtig. Aber wir müssen weiter punkten, am besten schon kräftig vor der Winterpause", weiß Röder.

Weniger weiß der Coach über den kommenden Gegner, der für die Speldorfer nach den jüngsten Ereignissen aber ganz klar unter die Kategorie "Pflichtsieg" fallen muss. Die zweite Mannschaft des SV Hönnepel-Niedermörmter steckt ähnlich wie das Oberliga-Team bereits nach einem Saisondrittel ziemlich tief im Schlamassel. Weswegen Röder damit rechnet (und wohl auch ein Stück weit hofft), dass die "Unterstützung von oben eher überschaubarer Art sein wird." Anstoß ist um 15.15 Uhr an der Saarner Straße.

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