Nach drei Niederlagen in Folge will die Alemannia am Samstag, 26. September 2015 (Anstoß 14.00 Uhr), gegen den TuS Erndtebrück zurück in die Spur.

Alemannia Aachen

"Wir haben etwas gut zu machen"

RS
25. September 2015, 13:22 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Nach drei Niederlagen in Folge will die Alemannia am Samstag, 26. September 2015 (Anstoß 14.00 Uhr), gegen den TuS Erndtebrück zurück in die Spur.

„Wir haben uns das selber eingebrockt, also müssen wir uns jetzt auch selber wieder rausziehen“, findet Trainer Christian Benbennek vor dem Duell gegen den Aufsteiger klare Worte.
Am 10. Spieltag unter der Woche waren die Alemannen zum Zusehen verdammt. Einige Teams punkteten und zogen an den Schwarz-Gelben vorbei. „Platz 6 kann nicht unser Anspruch sein“, umschreibt Christian Benbennek die aktuelle Tabellenkonstellation. „Klar ist, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen.“ Gefragt sind in erster Linie die Grundtugenden, damit die Mannschaft auf den Punkt wieder da ist. „Aggressivität, Laufbereitschaft, kompakt agieren und die Zweikämpfe suchen“, lautet die Forderung des Trainers. Verzichten müssen die Schwarz-Gelben dabei auf Linksverteidiger David Vrzogic, den eine Oberschenkelverhärtung blockiert. Tim Lünenbach oder Nils Winter stehen als Ersatz bereit. Auch der Einsatz von Aimen Demai steht auf der Kippe. Für den Kapitän, den Wadenprobleme plagen, könnte Jerome Propheter in die Startelf rücken.

Gegner Erndtebrück konnte in zehn Spielen bislang sechs Punkte sammeln. Der bisher einzige Erfolg gelang bei Mitaufsteiger FC Wegberg-Beeck. Zuletzt spielte der Liga-Neuling zweimal in Folge unentschieden und bewies dabei Moral. Sowohl bei den Sportfreunden Lotte (1:1) als auch am vergangenen Mittwoch gegen RW Ahlen (2:2) konnte das Team von Florian Schnorrenberg alle Rückstände egalisieren. „Neben Kampfkraft und Gefahr bei Standardsituationen sind auch Spieler dabei, die gute Konter setzten können“, umschreibt Benbennek den Gegner. Letztendlich sollen die eigenen Fähigkeiten aber im Vordergrund stehen. „Wir haben etwas gutzumachen. Ich erwarte, dass sich jeder von der ersten Sekunde an komplett zerreißt, um diesen Dreier einzufahren.“

Zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Alemannia Aachen und dem Turn- und Sportverein Erndtebrück wurden bis Freitagmorgen rund 5.200 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Erwartet werden etwa 8.000 Besucher.

Autor: RS

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