Das torlose Remis in Erndtebrück war für Viktoria Köln doppelt bitter.

Viktoria Köln

Abflussrinne verärgert Kaczmarek

Krystian Wozniak
14. September 2015, 14:46 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Das torlose Remis in Erndtebrück war für Viktoria Köln doppelt bitter.

Neben den verlorenen zwei Punkten, verletzte sich noch Roberto Guirino und wird den Höhenbergern in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. "Bei Roberto besteht der Verdacht auf einen Bänderriss. Er ist beim Hinterlaufen in die Abflussrinne getreten. Ich weiß nicht, wer diesen Platz abgenommen und ihn für Regionalliga-tauglich erklärt hat. Michael Lejan ist nach seiner Einwechselung auch da reingetreten. Glücklicherweise ist ihm nichts passiert. Die Rinne befindet sich nur rund 30 Zentimeter von der Seitenlinie und ist eine Gefahr für die Spieler", ärgert sich Tomasz Kaczmarek.

Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg kann den Ärger seines Kollegen verstehen, nimmt das Pulverwaldstadion aber in Schutz. "Tomasz ist bestimmt etwas frustriert. Ich kann das nachvollziehen. Erst verletzten sich zwei Spieler im Testspiel und dann noch das Unglück von Guirino. Ich bin seit fünf Jahren in Erndtebrück und da hat sich noch kein Spieler in der Rinne verletzt. Das war einfach nur ein unglücklicher Zufall."

Am Mittwoch geht es für die Viktoria nach Essen-Kray zur Buderusstraße. Hier peilen die Kölner einen Dreier an. Kaczmarek rechnet mit einem intensiven Spiel: "Der FC Kray ist ein harter Brocken. Das haben auch Oberhausen und Mönchengladbach zu spüren bekommen. Ich habe mir das Spiel der Krayer gegen die Borussia auf Video angeschaut und muss sagen, dass sie einen Sieg verdient gehabt hätten. Kray hat eine gute Mannschaft beisammen, die nicht nur kämpfen kann, sondern auch fußballerisch stark ist. Auf dem engen Kunstrasenplatz werden sie uns alles abverlangen."

Autor: Krystian Wozniak

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren