Marco Rudniks Mannschaft ist enttäuscht vom bisherigen Abschneiden, zeigte aber beim 0:0 gegen den FC Iserlohn zumindest eine aufsteigende Formkurve.

Wanne-Eickel

Team selbstkritisch und in der Bringschuld

Helena Sommer
10. September 2015, 13:19 Uhr
Foto: Tim Müller

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Marco Rudniks Mannschaft ist enttäuscht vom bisherigen Abschneiden, zeigte aber beim 0:0 gegen den FC Iserlohn zumindest eine aufsteigende Formkurve.

Dass Wanne-Eickels Trainer Marco Rudnik mit drei Unentschieden und einer Niederlage zum Start in die Westfalenliga II nicht zufrieden ist, sollte für niemanden überraschend sein. Die ersten Partien gegen Westfalia Herne und die SpVg Olpe verliefen für den DSC sehr unglücklich. Beide Male ging der Sport-Club in Führung, verspielte den aber zum Ende der Partien hin. Am dritten Spieltag traf der Coach auf seinen ehemaligen Verein DJK Tus Hordel und verlor mit 0:1. "Gegen Hordel haben wir keine gute Leistung gebracht. Ganz anders war das gegen Iserlohn, dort war eine Leistungssteigerung zu erkennen", resümiert Rudnik.

Bei der Mannschaft selbst herrscht Missmut über die bisher gezeigten Auftritte. Keine schlechte Eigenschaft. Rudnik: "Die Jungs sind enttäuscht. Aber wie man in Iserlohn gesehen hat ist der Wille da. Sie wollen unbedingt!"

Und da die Einstellung stimmt und der DSC keine Verletzten zu beklagen hat, kann der DSC "aus dem Vollen schöpfen". Rudnik ist jedoch bewusst, dass das kommende Spiel gegen den Holzwickeder SC auch unangenehm wird. Daher denkt er nun erst einmal nicht an das Ziel, sich im oberen Tabellendrittel zu etablieren, sondern fokussiert sich auf die 90 Minuten gegen den Siebten der Tabelle: "Wir sind in der Bringschuld und schauen deshalb erst einmal nur auf uns."

Autor: Helena Sommer

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