Der Lüner SV feierte einen deutlichen 4:1-Erfolg über den Hombrucher SV im heimischen Schwansbell-Stadion.

Lüner SV - Hombruch

Offensivreihe macht eine Menge Spaß

Tobias Hinne-Schneider
06. September 2015, 20:37 Uhr
Foto: Heimann

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Der Lüner SV feierte einen deutlichen 4:1-Erfolg über den Hombrucher SV im heimischen Schwansbell-Stadion.

Die Zuschauer hatten sich ein Duell auf Augenhöhe versprochen und wurden nicht enttäuscht. In einer guten Partie setzten die Gäste das erste Ausrufezeichen, als [person=29040]Lukas Abufaiad Mertens[/person] den ersten guten Angriff gleich zur Führung abschloss. Vorausgegangen war ein Fehler vom Lüner Kapitän Pascal Harder, der den Ball im Aufbauspiel an [person=22575]Mirza Basic[/person] verlor.

Über [person=6235]Christian Wazian[/person] landete der Ball beim Torschützen. Die Antwort der starken Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten, nach einer Ecke war [person=13871]Andreas Uphues[/person] zur Stelle und markierte den verdienten Ausgleich. Kurz zuvor ließ [person=12837]Volkan Ekici[/person] bereits eine gute Einschussmöglichkeit aus. Noch vor der Pause drehte die Mannschaft von Trainer Mario Plechaty das Spiel dann endgültig. [person=31044]Alexander Wagner[/person] wurde von zwei Verteidigern eigentlich schon aus dem Strafraum gedrängt, konnte den Ball dann allerdings doch noch in die Mitte spielen, wo der starke [person=13885]Fabian Pfennigstorf[/person] einschob.

Der Hombrucher SV spielte durchaus gut mit, hatte der agilen Offensivreihe des Lüner SV allerdings nur wenig entgegenzusetzen. Speziell in der zweiten Halbzeit dominierten [person=19233]Ricardo Ribeiro[/person] und Ekici das Mittelfeld nach Belieben. Ekici war es dann auch, der den Zwei-Tore-Abstand herstellte. Ribeiro flankte, Pfennigstorf legte auf Ekici ab, der ging wieder ins Dribbling, setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und ließ [person=12806]Stephane Preuß[/person] keine Abwehrchance. Fünf Minuten später machte Pfennigstorf den Sack zu.

Co-Trainer Andreas Feiler ersetzte den abwesenden Benjamin Hartlieb an der Seitenlinie und war trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: "Das Ergebnis ist viel zu hoch ausgefallen, beide Mannschaften haben sich eine Partie auf Augenhöhe geliefert. Der Lüner SV war vor dem Tor einfach abgeklärter als wir. Dennoch haben wir überhaupt keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, wir haben ordentlich gespielt, sind nicht eingebrochen und haben uns bis zum Ende immer wieder gute Chancen herausgespielt. Das Ergebnis wurmt mich natürlich trotzdem, weil es einfach zu hoch war. Uns fehlten vier Stammspieler, wir sind quasi mit einer U21 angetreten, da fehlte am Ende die nötige Erfahrung. Der Gegner hatte Spieler, die eine Begegnung mit ihrer individuellen Klasse entscheiden können, das müssen wir durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit kompensieren."

4:1 gewonnen - zufrieden war Lünens Coach Mario Plechaty allerdings nur teilweise. Besonders die wackelige Defensive war dem Linienchef ein Dorn im Auge: "Das war für uns ein schwieriges Spiel, Hombruch hat das sehr gut gelöst. Durch den Bock vom Pascal haben wir uns das Leben am Anfang selber schwer gemacht, so etwas passiert, auch wenn es das nicht sollte. Wichtig ist, dass eine Mannschaft das dann auch noch drehen kann und das haben wir geschafft. In der letzten Viertelstunde haben wir das Ergebnis nur noch verwaltet, da habe ich mir etwas mehr erhofft. Mit der Gesamtleistung bin ich nicht zufrieden, das habe ich meiner Mannschaft auch schon gesagt, denn wir können noch besser spielen. In der Defensive hatten wir einige Stellungsfehler und haben noch viel zu viel zugelassen. Das wird jetzt aber von Woche zu Woche immer besser, wir befinden uns immer noch in der Findungsphase. Da müssen wir durch und dann kommt der Rest von ganz alleine."

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Autor: Tobias Hinne-Schneider

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