Zwölf Punkte nach vier Spielen für den FC Kray II, die Art und Weise passt Trainer Nils Kretschmar noch nicht. Am Sonntag kommt es zum Härtetest gegen Vohwinkel.

FC Kray II

Kampf um die Tabellenspitze

Maximilian Gerhard
04. September 2015, 17:37 Uhr
Foto: Tillmann

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Zwölf Punkte nach vier Spielen für den FC Kray II, die Art und Weise passt Trainer Nils Kretschmar noch nicht. Am Sonntag kommt es zum Härtetest gegen Vohwinkel.

"Die Punktausbeute ist natürlich optimal, aber in den ersten Spielen haben wir einfach zu viele Treffer kassiert", bemängelt FC-Trainer Nils Kretschmar die acht Gegentore nach nur vier Partien. Um hinten stabiler zu werden, fordert der Coach ein besseres Umschaltspiel und taktisch clevereres Verhalten. Er verweist aber auch auf sein junges Team: "Die Jungs müssen noch einiges dazulernen, brauchen dafür allerdings auch ihre Zeit."

Verstärkungen für die Kretschmar-Truppe waren bisher besonders die Akteure aus der ersten Mannschaft, wie die Tomasello-Zwillinge oder [person=5148]Kevin Steuke[/person]. "Diese Spieler haben eine hohe Qualität und helfen uns enorm. Außerdem integrieren sie sich hervorragend und zeigen auch auf Asche ihre Stärken", betont der Linienchef. Er erinnert aber an das letzte Spiel gegen Sudberg, als auch ohne Unterstützung aus der Regionalliga ein Sieg eingefahren werden konnte.

Vor dem Spitzenspiel am Sonntag gegen den Tabellenführer FSV Vohwinkel schiebt Kray derweil die Favoritenrolle dem Gegner zu und das, obwohl beide die gleiche Punktzahl auf dem Konto haben. "Das ist eine neue Situation für uns, weil wir zum ersten Mal in dieser Saison nicht der Favorit sind", meint Kretschmar. Mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 23:4 stellt der FSV aktuell auf jeden Fall eine hohe Hürde dar. "Das ist ein sehr effizientes Team mit viel Dynamik und einem schnellen Spiel über die Flügel", schätzt er den Zweiten der Vorsaison ein. Das Ziel müsse sein mit den eigenen Mitteln erfolgreich dagegenzuhalten, um auch aus Vohwinkel etwas Zählbares mitnehmen zu können, erklärt der Coach die Vorgabe für die Auseinandersetzung.

Autor: Maximilian Gerhard

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