Dank einer - für den neutralen Beobachter wenig ansehnlichen - Mauertaktik entführte die Hammer Spielvereinigung beim 0:0 einen Zähler aus dem Stimberg-Stadion.

Erkenschwick - Hamm

Gäste ermauern sich einen Zähler

30. August 2015, 18:31 Uhr
Foto: Heimann

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Dank einer - für den neutralen Beobachter wenig ansehnlichen - Mauertaktik entführte die Hammer Spielvereinigung beim 0:0 einen Zähler aus dem Stimberg-Stadion.

Hamms Trainer, Oliver Gottwald, hatte im Vorfeld bereits angekündigt, dass er „etwas aus Erkenschwick mitnehmen will“. Über die Art und Weise wie das geschehen sollte, verriet er da jedoch noch nichts.

„Hinten dicht machen“ lautete wohl die Devise. Zu diesem Schluss kann man durchaus kommen, denn die Offensivbilanz der Gäste entsprach in keinster Weise dem zur Verfügung stehenden Personal: Eine Halbchance (3.) und kein einziger Eckball über 90 Minuten sprechen Bände. Das war genauso geplant, auch wenn Gottwald hinterher leise Kritik am Kreativspiel seiner Truppe übte: „Wir haben zwar gut gestanden, aber nach vorne war das nix.“

Ein bisschen mehr brachten die „Schwicker“ zustande. Allerdings: (und das muss man dem Taktikfuchs Gottwald konstatieren) Richtig gefährlich wurde es auch für sein Team nur ein einziges Mal. Das war in der 49. Spielminute, als Deniz Batman mit einem Pfostenkracher aus 22 Metern für ein Raunen unter den Zuschauern sorgte. Ein richtiger Weckruf für seine Farben war auch das allerdings nicht. Zu mehr als einer optischen Überlegenheit reichte es nicht für die „Schwicker“. Aufgrund des Spielverlaufs sah sich Trainer Magnus Niemöller in seiner Analyse dann auch zu einer echten Floskel genötigt: „Wenn man nicht gewinnen kann, muss man wenigstens unentschieden spielen.“ Klassenziel erreicht.

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