9:1. Von der Erinnerung an dieses Ergebnis haben sie sich an der Hafenstraße gerne noch ein paar Tage berauschen lassen.

SGW - RWE

Siewert rechnet mit "unbequemer" Partie

30. August 2015, 10:07 Uhr
Foto: Ketzer

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9:1. Von der Erinnerung an dieses Ergebnis haben sie sich an der Hafenstraße gerne noch ein paar Tage berauschen lassen.

Für das nächste Spiel am Dienstagabend hat der deutliche Erfolg gegen Erndtebrück aber keine Bedeutung mehr.

„Das hat allen Spielern ein gutes Gefühl gegeben, nicht nur den Stürmern“, sagt RWE-Trainer Jan Siewert im Rückblick über den Kantersieg. Das war auch jedem einzelnen Spieler nach dem Abpfiff anzusehen. Allerdings dauerte es nur wenige Minuten, bis alle schon wieder voraus blickten. Marwin Studtrucker betonte: „Gegen Wattenscheid fängt alles wieder bei 0:0 an, da können wir uns für das 9:1 nichts mehr kaufen.“ Recht hat er.

Im Lohrheidestadion geht es am Dienstagabend um 20.15 Uhr für die Rot-Weissen darum, erstmals in dieser Saison auch auswärts erfolgreich zu sein. Und das vor großem Publikum, schließlich wird die Partie live bei Sport1 übertragen. „Das wird ein unbequemes Spiel“, glaubt Siewert, der betont, dass auch Wattenscheid seine Stärken hat. „Das Kombinationsspiel im vorderen Drittel ist richtig gut“, erklärt der RWE-Coach, der seine Mannschaft zudem vor den Standards der Wattenscheider gewarnt hat.

Die Gastgeber haben bei ihrem einzigen Auftritt vor heimischem Publikum überzeugen können. Allerdings hieß der Gegner beim klaren 5:0-Erfolg vor einer Woche auch FC Wegberg-Beeck – der Aufsteiger, der in seinen ersten Wochen in der Regionalliga West noch kein Bein auf den Boden bekommt. Auswärts holte Wattenscheid einen Punkt bei Borussia Mönchengladbach II. In Velbert musste sich das Team von Farat Toku zuletzt hingegen mit 2:3 geschlagen geben. Wattenscheid hat damit aktuell ebenso wie die Essener vier Punkte auf dem Konto.

So unbequem Siewert den Gegner auch erwartet, an den eigenen Zielen ändert sich nichts. „Wir wollen uns den nächsten Sieg erarbeiten“, betont der 33-Jährige. Drei Punkte sollen es sein. Und dafür reicht auch ein Tor, es müssen nicht gleich wieder neun fallen...

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