Durch einen verdienten 4:0-Auswärtserfolg beim VfL Kemminghausen steht Rot Weiss Ahlen in der zweiten Runde des Westfalenpokals.

Westfalenpokal

RW Ahlen wird Favoritenrolle gerecht

Maximilian Villis
13. August 2015, 22:36 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Durch einen verdienten 4:0-Auswärtserfolg beim VfL Kemminghausen steht Rot Weiss Ahlen in der zweiten Runde des Westfalenpokals.

Nach etwas schwierigem Beginn stellte der Regionalligist die Weichen in der 25. Spielminute auf Sieg. Der starke [person=23577]Aygün Yildirim[/person] lief frei aufs Tor zu, scheiterte zunächst am Kemminghausener Keeper, den Abpraller konnte [person=2000]Gianluca Marzullo[/person] dann aber verwerten. Von da an lief das Spiel fast nur noch in eine Richtung und Ahlen konnte vor der Pause durch Aygün Yildirum auf 2:0 erhöhen (39.).
Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Ahlener keine Spannung aufkommen. [person=1715]Damir Ivancicevic[/person] erhöhte schnell auf 3:0 (51.) und der eingewechselte [person=20964]Cihan Bolat[/person] stellte letztendlich den Endstand her (73.).

"Es war wichtig, dass wir das Spiel schon relativ früh entschieden haben. Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft", resümierte RWA-Coach Marco Antwerpen und verwies auf die Umstände der Partie: "Die Bedingungen waren mit der Hitze und dem Kunstrasen natürlich auch speziell. Dafür haben wir es aber sehr gut gemacht und sehr diszipliniert gespielt. Die Tore sind wichtig für das Selbstvertrauen."

Aber auch sein Gegenüber, Kemminghausen-Coach Giovanni Schiattarella, konnte dem Spiel etwas positives abgewinnen: "Das Spiel war in Ordnung. Ich habe viele gute Dinge gesehen. Die Tore fallen teilweise durch individuelle Fehler. Natürlich ist es ganz normal, dass sich der Klassenunterschied mit längerer Spielzeit bemerkbar macht." Auf die Saison soll die Pokal-Niederlage keine Auswirkungen haben: "Das ändert nichts an unserer Gangart für das erste Saisonspiel. Das heute war ein Bonus. Am Sonntag zählt's", blickt Schiattarella schon auf die nächste Aufgabe voraus.

Autor: Maximilian Villis

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