Schalkes Franco Di Santo verschoss gegen Duisburg erst einen Elfer, tanzte dann aber doch noch „Macarena“.

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Di Santo verschießt und tanzt doch noch

09. August 2015, 13:42 Uhr
Foto: firo

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Schalkes Franco Di Santo verschoss gegen Duisburg erst einen Elfer, tanzte dann aber doch noch „Macarena“.

Ein Tor direkt im ersten (Pflicht-)Spiel – da spricht man gewöhnlich von einem „perfekten Einstand“. Das Debüt von Franco Di Santo sollte man vielleicht besser als „geglückt“ bezeichnen. Denn erst als der neue Angreifer aus Bremen den Ball nach 62 Minuten volley in die Maschen gezimmert hatte, war alles wieder gut. Seinen Elfmeter (33.) hatte MSV-Keeper Michael Ratajczak hingegen relativ problemlos parieren können.

„Dafür reißen wir ihm nicht den Kopf ab“, sagte Trainer André Breitenreiter nach dem Spiel. Zwar sei eigentlich Klaas-Jan Huntelaar als Schütze vorgesehen, aber auch das hätte ja nicht garantiert, dass sein Elfer reingeht. „Ja, normalerweise schieße ich, aber ich wollte Franco schießen lassen, damit er sein erstes Tor machen kann“, erklärte Huntelaar – und zwar mit einem Lachen im Gesicht. „Es hat später ja noch geklappt.“

Auch Johannes Geis wäre ein Kandidat für die Ausführung gewesen - und auch er sprang Di Santo bei: „Im Training hat er die immer reingemacht“, berichtete der Freistoß-Spezialist – und verriet, wie er den Fehlschützen mit seinen Teamkameraden aufbaute: „In der Kabine haben wir ihm gesagt, dass er noch einen machen muss. Aber wir haben ihm auch gesagt, dass er die Ruhe bewahren soll und seine Chance noch bekommen wird. So kam es ja auch und jetzt kann er stolz sein, dass er sein erstes Tor für Schalke geschossen hat.“

Und wie stolz Di Santo war! Mit Julian Draxler führte er sogar ein kleines Tänzchen auf. „Ach, das war nichts“, grinste der Argentinier. „Wir hören in der Kabine immer ein bestimmtes Lied und das sorgt dort oder im Training bei uns für Spaß.“

Auf Nachfrage verriet er dann auch, um welchen Song es sich handelt: „Macarena!“ Und da hatte jeder verstanden, warum der sonst so offene Südamerikaner erst nicht so recht mit der Sprache rausrücken wollte.

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