David Beckham schließt einen vorzeitigen Abschied von Real Madrid offenbar nicht mehr aus. Beckham geriet in Rage, da Paparazzi sich mehrfach an die Fersen seiner Kinder geheftet hatten.

Paparazzi machen "Becks" zu schaffen

db
24. März 2005, 11:33 Uhr

David Beckham schließt einen vorzeitigen Abschied von Real Madrid offenbar nicht mehr aus. Beckham geriet in Rage, da Paparazzi sich mehrfach an die Fersen seiner Kinder geheftet hatten.

Vertreiben all zu neugierige Fotografen den englischen Nationalspieler David Beckham aus Madrid? Paparazzi sollen zwei seiner Kinder verfolgt und dadurch bei dem 29-Jährigen eine Sinnkrise ausgelöst haben. "Es gab einige Vorfälle in den vergangenen beiden Wochen, die mich zum Nachdenken über meine Zukunft gebracht haben", sagte "Becks" am Mittwoch im Quartier der englischen Auswahl in Manchester, wo sich Kapitän Beckham und Co. auf das WM-Qualifikationsspiel am Samstag gegen Nordirland vorbereiten.

"Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr weiß, was ich tun soll", meinte Beckham, der nach eigenen Angaben kein Problem damit habe, selbst im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen: "Aber diesmal sind meine Kinder betroffen. Das ist etwas anderes." Der Mittelfeldstar wünscht sich, dass seine Söhne auf dem Weg zur Schule oder zum Fußball-Training unbehelligt bleiben mögen. "Aber das ist nicht der Fall. Das ist für mich zu einem großen Problem geworden", sagte der "Spice-Boy".

Zuletzt hätten Paparazzi Beckhams ältesten Sohn Brooklyn bedrängt und ihn regelrecht "gejagt", meinte der besorgte Vater. "Er ist gerade einmal sechs Jahre alt. Ich finde, das geht zu weit." Als er noch für Manchester United aktiv war, habe es derartige Probleme nicht gegeben, erklärte Beckham weiter. "Ich liebe es, für Real Madrid zu spielen. Ich liebe auch Spanien als Land und die Fans, die mich hier unglaublich freundlich aufgenommen haben. Aber was ich hier erlebt habe, musste ich noch nirgendwo anders mitmachen."

Arsenal und Chelsea zeigen bereits Interesse

Britische Medien hatten in der Vergangenheit immer wieder über einen möglichen Transfer Beckhams zurück in die Premier League spekuliert und die Londoner Klubs FC Chelsea und FC Arsenal als Interessenten genannt. Der Spieler beteuerte jedoch stets seine Treue zu den "Königlichen". Anfang März gab er gar an, seine Karriere bei Real beenden zu wollen, obwohl Beckhams Ehefrau Victoria mehrfach betont hatte, dass sie sich in Spanien nicht wohl fühle. Freistoßkünstler Beckham war im Sommer 2003 für etwa 35 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt gewechselt.

Autor: db

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