Nach dem erfolgreichen Aufstieg können sich die Zuschauer am Hallenbad auf die Westfalenliga freuen.

SV Brackel

"Dürfen uns weniger Auszeiten erlauben"

Tobias Hinne-Schneider
22. Juli 2015, 08:54 Uhr

Nach dem erfolgreichen Aufstieg können sich die Zuschauer am Hallenbad auf die Westfalenliga freuen.

"Die Atmosphäre am Schloss Strünkede ist schon besonders", erinnert sich SV Brackel-Coach Axel Schmeing an seine eigene Zeit als aktiver Fußballer zurück. In der kommenden Saison trifft seine Mannschaft auf Westfalia Herne, doch Schmeing freut sich nicht nur auf den Traditionsverein, "auch Wanne-Eickel hat eine schöne Anlage. Dazu kommen die zahlreichen Derbys, das sind mehr als in der Landesliga. Mengede, Brünninghausen, Holzwickede und und und." Die Westfalenliga bietet dem Aufsteiger viele interessante Begegnungen.

In der 109-Jahre andauernden Vereinsgeschichte spielte der SV Brackel noch nie in der Westfalenliga, umso überraschender ist allerdings, dass der Verein auch erst drei Jahre Landesliga-Fussball auf dem Buckel hat. Nachdem der Verein um die Jahrtausendwende lediglich eine Saison in der Landesliga war, klappte die Rückkehr erst in der Spielzeit 2012/2013. "Die Jungs haben sich den Aufstieg aufgrund ihrer Leistungen verdient", glaubt der 36-Jährige nicht an Zufall: "Die Mannschaft hat immer alles gegeben und am Ende hat es gepasst."

Dass es in der kommenden Saison gegen den Abstieg gehen wird, daran hat Schmeing keinen Zweifel: "Der Nichtabstieg ist natürlich das Ziel, wir müssen uns mit den Aufsteigern und einigen anderen Vereinen messen, die nicht ganz so stark sind." Als Meisterschaftsfavoriten nennt der Linienchef Westfalia Herne, DSC Wanne-Eickel, den FC Iserlohn 46/49 und den FC Brünninghausen.

Bisher verläuft die Vorbereitung bei den Dortmundernzufriedenstellend, als "Katastrophe bezeichnet Schmeing allerdings die [url] http://www.reviersport.de/309441---sv-brackel-zwei-schwerverletzte.html schweren Verletzungen[/url] von [person=6210]Marcel Greig[/person] und [person=23673]Lars Stellfeld[/person]. Das Hauptaugenmerk legt der Trainer dabei auf die Defensive: "Wir müssen stabiler werden, dürfen uns nicht mehr so viele Kreisliga-Auszeiten erlauben wie in der Landesliga. Da haben wir uns in der letzten Saison zu viele Kirschen gefangen."

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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