Verträge haben im Fußballgeschäft heute eine eigentümliche Funktion.

Schalke

Huntelaar denkt nicht an Istanbul

12. Juli 2015, 12:10 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Verträge haben im Fußballgeschäft heute eine eigentümliche Funktion.

Denn es ist mitnichten so, dass es aus Vereinssicht darum geht, dass der Spieler unbedingt bis zum Ende der Laufzeit bleiben soll. Im Gegenteil: "Erst verlängern , dann verkaufen", heißt das wirtschaftlich sinnvolle Modell.

Insofern wäre Klaas-Jan Huntelaar auch ein guter Verkaufskandidat, denn im Winter unterschrieb der Niederländer auf Schalke ein neues Arbeitspapier bis 2017. Unlängst kursierten auch Gerüchte um einen Abgang zu Fenerbahce Istanbul. Wirklich beschäftigt hat sich der Angreifer damit aber wohl nicht. "Anfragen und Spekulationen gibt es immer", meinte er lakonisch und erinnerte an seine Vertragsverlängerung kurz vor Weihnachten 2014. Ein Wechsel ist für den "Hunter" kein Thema. "Ich konzentriere mich auf den Verein, bei dem ich bin und das ist Schalke 04. Ich fühle mich wohl auf Schalke, ich habe es gut hier."

Den letzten Halbsatz darf man mitten im Trainingslager, dass die Königsblauen aktuell am Wörthersee in Kärnten bestreiten, aber nicht falsch verstehen. Auch Huntelaar wird vom Trainerteam richtig rangenommen. "Die erste Woche war schon hart", blickte der Angreifer zurück. Besonders der noch in Gelsenkirchen absolvierte Laktattest war "brutal, so direkt nach dem Urlaub."

Das Training hat richtig Spuren hinterlassen und wehgetan
Klaas-Jan Huntelaar

In Velden aber ging's und geht's so weiter. "Das Training hat richtig Spuren hinterlassen und wehgetan", verriet der 31-Jährige und nannte die 1.000-Meter-Läufe als Beispiel. "Da waren heftige Sachen dabei, aber das macht uns fitter.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren