Nachdem Tim Hoogland in der letzten Woche seinen Vertrag beim VfL Bochum unterschrieben hat, ging es für den 30-Jährigen auch schon direkt los.

VfL Bochum

Tim Hoogland über Fulhams Charme und Bochumer Luxus

29. Juni 2015, 08:56 Uhr
Foto: firo

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Nachdem Tim Hoogland in der letzten Woche seinen Vertrag beim VfL Bochum unterschrieben hat, ging es für den 30-Jährigen auch schon direkt los.

Wir haben uns mit dem Neuzugang unterhalten.

Die ersten Trainingseinheiten und der erste Testspieleinsatz liegen hinter Ihnen. Wie haben Sie die ersten Tage an der Castroper Straße erlebt?
Meine ersten Eindrücke sind durchweg positiv. Ich freue mich natürlich, jetzt beim VfL zu sein und mir haben die ersten Tage schon tierisch Spaß gemacht. Es ist oft eine Floskel, dass man sagt, das Team nimmt einen gut auf. Aber ich habe ein Gefühl, als ob ich bloß in Urlaub war und nun wieder zu meiner Mannschaft zurückkomme. Die Trainingsbedingungen sind hier sehr gut. Drei Rasenplätze für die Übungseinheiten, das ist schon Luxus. Auch der Kabinentrakt und alles, was unseren Alltag angeht, ist erstklassig. Da war ich zuletzt in Fulham nicht gerade verwöhnt. Die alte Anlage hat zwar auch ihren Charme, aber das hier ist etwas völlig anderes, das ist schon klasse.

Gertjan Verbeek und Christian Hochstätter versuchen den VfL neu zu erfinden. Es weht ein frischer Wind innerhalb des Klubs. Inwieweit nehmen Sie das als neuer Spieler auf?
Nun, über die Vergangenheit kann ich nichts sagen, aber ich denke, dass Trainer und Sportvorstand hier sehr akribisch arbeiten. Für einen Klub ist es gar nicht so schlecht, wenn Dinge einmal verändert werden und man ein paar Hebel umlegt. Der VfL ist jetzt schon einige Zeit in der zweiten Liga, war in den letzten Jahren nicht so erfolgreich, wie man sich das vorgestellt hat. Deshalb ist es gut, wenn mal ein paar neue Ideen einfließen. Ich denke, dass Verbeek und Hochstätter hier einen interessanten Weg einschlagen.

Wohin kann der Weg des VfL in der kommenden Spielzeit denn dann führen?
Diese Frage ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beantworten. Wir müssen noch zusammenwachsen. Dabei finde ich es aber absolut positiv, dass die jungen Talente total in den Profialltag eingebunden sind, denn so können sie am besten lernen.

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