Vor wenigen Wochen ist der KFC Uerdingen erst in die Oberliga abgestiegen. Aber die Verantwortlichen lassen sich nicht unterkriegen und planen Großes.

KFC Uerdingen

Das Ziel lautet Doppelaufstieg

Krystian Wozniak
27. Juni 2015, 11:15 Uhr
Foto: Tillmann

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Vor wenigen Wochen ist der KFC Uerdingen erst in die Oberliga abgestiegen. Aber die Verantwortlichen lassen sich nicht unterkriegen und planen Großes.

KFC-Präsident Lakis und sein "Vize" Mikhail Ponomarev machen unmisstverständlich klar, was der KFC in den nächsten beiden Jahren vorhat. "Für einen Klub wie den KFC, ist die Oberliga nicht attraktiv genug. Zwei Aufstiege werden nicht einfach, gerade mit dem derzeitigen Regionalligamodell. Jetzt wollen wir erstmal den ersten Schritt in die Regionalliga schaffen und dann später die Aufstiegsrunde zur dritten Liga erreichen", sagt Ponomarev. Lakis ergänzt: "Wir wollen eine Mannschaft zusammenstellen, mit der ohne große Veränderung zweimal in Folge aufgestiegen werden kann."

Hier soll ein großer Traditionsklub wieder zum Leben erweckt werden und ich will meinen Teil dazu beitragen
Michael Boris

Um diese Vorgabe zu erreichen, versucht Boris eine gute Mannschaft sowie einen breiteren Trainerstab zu bilden. Als Co-Trainer steht eine Einigung mit seinem bisherigen Begleiter Frank Döpper kurz bevor, mit Boris Waßong steht ein Athletiktrainer bereit und ein Torwarttrainer soll noch gefunden werden. Dazu sollen in Zukunft die kommenden Gegner schon im Vorfeld zugunsten einer Videoanalyse gefilmt werden. "Darauf setze ich großen Wert. Das habe ich bei meinen Ex-Klubs auch immer so gemacht", erklärt Boris im Gespräch mit RS.

Dass die KFC-Bosse um Lakis und Ponomarev keinen Hehl über ihren Doppelaufstieg machen, scheint dem 40-jährigen Boris nichts auszumachen: "Das sind meine Chefs und diejenigen, die ihr Geld in den Verein investieren. Da ist es doch legitim, Ziele zu formulieren. Ich muss mich an diesen letztendlich messen lassen. Es gibt schlimmere Jobs als den des Fußballtrainers. Ich freue mich auf diese reizvolle, lukrative Aufgabe und das meine ich nicht aus finanzieller, sondern aus sportlicher Sicht. Hier soll ein großer Traditionsklub wieder zum Leben erweckt werden und ich will meinen Teil dazu beitragen."

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Bis zum Trainingsauftakt am Mittwoch (1. Juli) haben Lakis, Ponomarev, Boris und der Sportliche Leiter Horst Riege noch alle Hände voll zu tun. Denn bisher haben mit [person=4702]Tim Knetsch[/person], [person=3791]Sebastian Hirsch[/person], [person=7810]Giannis Alexiou[/person] und [person=5861]Armand Drevina[/person] sowie Neuzugang [person=5232]Ahmet Taner[/person] nur fünf Spieler gültige Verträge. Folgen sollen noch die Vertragsverlängerungen mit [person=4979]Fabio Fahrian[/person], [person=1987]Patrick Ellguth[/person] und [person=28250]Marvin Matten[/person]. Der Rest der Mannschaft soll aus externen Zugängen bestehen. "Wir haben bis Mittwoch noch sehr viel Arbeit vor uns. Ich hoffe, dass bis dahin unsere Liste abgearbeitet ist und wir am Mittwoch mit unserer fast kompletten Mannschaft an den Start gehen können. Wir werden sicherlich noch den ein oder anderen Testspieler dabei haben und uns zwei, drei Positionen offenlassen. Aber das Gros soll bis Mittwoch stehen", erklärt Fußballlehrer Boris.

Autor: Krystian Wozniak

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