Mit diesem Transfer hatte unter der Woche wohl niemand gerechnet: Tim  Hoogland wechselt zum VfL Bochum und ist damit wieder zurück in seiner Heimat.

VfL Bochum

Hoogland endlich wieder in der Heimat

27. Juni 2015, 11:57 Uhr
Foto: VfL Bochum

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Mit diesem Transfer hatte unter der Woche wohl niemand gerechnet: Tim Hoogland wechselt zum VfL Bochum und ist damit wieder zurück in seiner Heimat.

Am Mittwochnachmittag war es endlich so weit. Tim Hoogland kehrt ins Ruhrgebiet zurück. In Marl geboren, in der Jugend des VfB Hüls gespielt, hatte er seine beste Zeit als Profi beim FC Schalke 04, trotz seiner zwischenzeitlichen Stippvisiten nach Mainz und Sttutgart.

Der ablösefreie Abwehrallrounder war vor einigen Wochen noch von der Münchner AZ als Neuzugang des TSV 1860 München quasi vorgestellt worden. Doch in Wirklichkeit zog es ihn nach seinem einjährigen Gastspiel beim englischen Zweitligisten FC Fulham zurück ins Ruhrgebiet.

Und plötzlich ging alles ganz schnell. Thomas Eisfeld, der in der Hinrunde noch mit Hoogland gemeinsam in England spielte, erzählt: „Er hat mich am letzten Wochenende angerufen, sich nach dem Verein erkundigt und sich über den Trainer informiert. Als Begründung erklärte er, dass der VfL angefragt hat.“ Eisfeld hat noch heute einen guten Kontakt zu seinem ehemaligen Mitspieler. „Wir sind gut miteinander klargekommen und haben unter Felix Magath gemeinsam im Trainingslager das Zimmer geteilt.“ Über seinen Kollegen kann Eisfeld nur Gutes berichten. „Das ist einer, der immer voran geht. Wenn er gesund war, dann war er auch Stammspieler.“

Verletzungspech

Gesund war Hoogland während seines zwölfmonatigen Engagements auf der Insel nicht immer. Vier Monate lang hat ihn eine Schambeinentzündung außer Gefecht gesetzt. Überhaupt lief es in Fulham nicht alles wie geplant, denn statt Wiederaufstieg spielte der Londoner Vorort-Klub fast bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg.

Trotz der Verletzungspause brachte Hoogland es auf 25 Einsätze in der Meisterschaft, in denen er vier Tore erzielte. Nun will er in den kommenden zwei Jahren versuchen, dem VfL im Defensivbereich neue Stabilität zu geben, um vielleicht doch noch einmal an den Aufstiegsplätzen zu schnuppern.

Sportvorstand Christian Hochstätter, der Hoogland schon lange auf dem Zettel hatte, erklärt: „Er kann als Innenverteidiger, rechter Verteidiger und im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Ich denke, dass er uns weiterhilft.“ Damit hat der VfL eine weitere Baustelle unaufgeregt geschlossen und erneut keine Ablöse gezahlt. Hoogland ist glücklich, wieder im Revier zu sein. „Das Ruhrgebiet ist meine Heimat, deshalb freue ich mich ganz besonders, dass es mit dem VfL geklappt hat.“

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