Die DJK TuS Hordel hat sich nach den Vorfällen des Wochenendes zu Wort gemeldet.

TuS Hordel

"Entsetzt und zutiefst enttäuscht"

RS
16. Juni 2015, 19:34 Uhr
Foto: Jan Vordenbäumen

Foto: Jan Vordenbäumen

Die DJK TuS Hordel hat sich nach den Vorfällen des Wochenendes zu Wort gemeldet.

Wie RS berichtete, hatten Spieler, die den Verein verlassen, auf der Abschlussparty am Sonntag die Kabine sowie den Platz in besonders auffälligen Maße beschädigt.
Hierzu gibt es nun eine Reaktion seitens des Klubs.
Hier die Stellungnahme im Wortlaut:

"Die Ereignisse vom vergangenen Sonntag machen uns nach wie vor fassungslos. Der durch unseren Jugendleiter gegenüber der Presse abgegebenen Erklärung, der das Verhalten einiger Personen als zutiefst asozial bezeichnete, können wir uns auch als Gesamtverein nur voll umfänglich anschließen.
Was dort nach Beendigung der Feier und Schließung des Vereinsheims vorgefallen ist, ist nicht nur unanständig und vollständig inakzeptabel, sondern beschämt uns zutiefst!
Gerade die 1. Seniorenmannschaft eines Vereins muss dem Nachwuchs als Vorbild dienen. Dies gilt für alle Beteiligten.
Insofern haben die handelnden Akteure dem Verein einen absoluten Bärendienst erwiesen. Sie sollten sich und ihre gesamte Einstellung, so sie dazu in der Lage sind, ernsthaft hinterfragen.
Eine Kabine so zu hinterlassen und betrunken mit einem Auto über einen Fußballplatz zu fahren, entzieht sich jeder halbwegs intelligenten Betrachtung!
Wir werden die Stadt Bochum als Eigentümer der Anlage voll umfänglich bei der Aufarbeitung dieser Vorgänge unterstützen und dort auch ohne Wenn und Aber Ross und Reiter zur Sicherung gegebenenfalls anfallender Schadenersatzansprüche benennen.
Hinsichtlich der Verursacher liegen uns konkrete Informationen vor, die wir aus nachvollziehbaren Gründen jedoch nicht öffentlich machen werden.
Darüber hinaus lässt der Verein gerade die Möglichkeit überprüfen, auch vereinsintern gegen die Beteiligten vorzugehen.
Wir haben allerdings nicht die Möglichkeit, die “ Akteure“ aus dem Verein zu werfen, da es sich nach uns vorliegenden Informationen durchweg um Personen handelt, die den Verein eh verlassen werden."

Hermann Päuser
Vorsitzender

Autor: RS

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