Beim VfB ist in der abgelaufenen Katastrophen-Saison viel zu Bruch gegangen. Jetzt sind die Homberger darum bemüht, die Scherben des Abstiegs zusammenzukehren.

VfB Homberg

Janßen muss die Scherben auffegen

15. Juni 2015, 15:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Beim VfB ist in der abgelaufenen Katastrophen-Saison viel zu Bruch gegangen. Jetzt sind die Homberger darum bemüht, die Scherben des Abstiegs zusammenzukehren.

Allen voran Neu-Coach Stefan Janßen versucht, die schmerzhafte Erfahrung der sportlichen Unterlegenheit schnellstens aus den Köpfen der Spieler zu bekommen. „Es ist schon ein schwerer Rucksack, den die Jungs tragen müssen, denn mit 20 Punkten Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz abzuschmieren, ist bitter“, betont Janßen, dass eine große Herausforderung im psychologischen Bereich auf ihn wartet. Doch er schiebt zuversichtlich nach: „Ich kenne den Charakter der Jungs und weiß, dass sie den angerichteten Schaden schnellstmöglich reparieren wollen.“

Auch wenn er die Mannschaft offiziell erst am 1. Juli übernehmen wird, hat er bereits seit der Bekanntgabe seines Wechsels im März intensiv mit den Klub-Verantwortlichen zusammengearbeitet. „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, weil ich Manager Wolfgang Graf, Präsident Thomas Bungart und unseren Sportlichen Leiter, Frank Hillebrand, sehr schätze. Sie sind seit Jahren dafür bekannt, den Verein seriös zu führen und leisten hervorragende Arbeit.“

So ist Janßen von Beginn an auch in die Kaderplanungen eingebunden worden und ist sich sicher, eine gute Mannschaft zur Verfügung zu haben. Allerdings sind noch vier Planstellen unbesetzt. Die beiden Flügelpositionen in der Abwehr, die Rolle des zentralen Mittelfeldspielers sowie eines offensiven Außenbahnmotors sind noch offen.

Weil der Kader noch nicht gänzlich steht und der VfB auch nicht weiß, in welcher Landesligagruppe er spielen wird, hält sich der Trainer mit einer Zielsetzung zurück: „Dafür ist es noch zu früh, allerdings ist es nicht unser und mein Anspruch, nun jahrelang in der Landesliga zu spielen.“ Übersetzt: Die Schwarz-Gelben wollen schnellstens in die höchste Amateurklasse, die Oberliga, zurück.

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