Im Finale um den Aufstieg in die Westfalenliga ist wieder richtig Zunder. Favorit Sinsen ist gestrauchelt, die Sportfreunde Stuckenbusch sind wieder hellwach.

Landesliga WF 4

Saisonfinale mit reichlich Zunder

11. Juni 2015, 10:07 Uhr
Foto: Neumann

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Im Finale um den Aufstieg in die Westfalenliga ist wieder richtig Zunder. Favorit Sinsen ist gestrauchelt, die Sportfreunde Stuckenbusch sind wieder hellwach.

Vor dem Fernduell mit dem TuS 05 Sinsen, der beim akut abstiegsbedrohten BV Brambauer-Lünen mindestens einen Punkt holen muss, um in die Westfalenliga aufzusteigen, reagiert Stuckenbuschs Trainer Michael Pannenbecker etwas verschnupft auf die Aussage seines Kollegen bei der Hammer SpVg II, Ferhat Cerci. Der hatte vor dem letzten Spieltag gefordert, dass die Spitzenteams zum Saisonende „Charakter zeigen“ und sich gegen die "Kellerkinder" nicht hängen lassen.

„Schönen Gruß“, knurrt Pannenbecker, „vielleicht schaut er mal auf die Tabelle. Für Sinsen geht es um den Aufstieg, da muss man überhaupt nicht darüber diskutieren, ob sie sich reinhängen.“ Aus diesem Grund spürt er bei sich und seiner Mannschaft auch keine übergroße Anspannung. Dass die Elf von Martin Schmidt in Brambauer verliert, hält er für unwahrscheinlich, ebenso einen Kantersieg seiner Elf bei der Eintracht aus Ahaus. „Die gehören ja jetzt nicht zu den schwachen Mannschaften in der Liga. Wir werden sie ganz bestimmt nicht mit fünf Toren abschießen.“

Allerdings wäre dieser Weg der einzige, der noch an den Marlern vorbei führen würde. Die liegen nach der 1:2-Heimniederlage gegen den TuS Haltern immer noch mit zwei Punkten Vorsprung und dem besseren Torverhältnis (+19) vor den Sportfreunden (+14), die ihre Aufgabe eben gegen den letzten Gegner des TuS 05 mit 1:0 erfolgreich gelöst haben.

Keine Sorge also: Das Saisonfinale bleibt sowohl an der Tabellenspitze, als auch am -ende prickelnd bis zur letzten Sekunde. Wenn Sinsen in Lünen einen Punkt holt, sieht Pannenbecker die Oberliga-Reserve im Vorteil: „Die haben genügend Spieler aus der ersten Mannschaft, um das Spiel zu gewinnen.“

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