Trotz Punktgewinn beim Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop steht Borussia Ahsen noch immer auf einem Abstiegsplatz.

Borussia Ahsen

"Zeit für Hurra-Fußball vorbei"

Tobias Hinne-Schneider
12. Mai 2015, 13:57 Uhr
Foto: firo

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Trotz Punktgewinn beim Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop steht Borussia Ahsen noch immer auf einem Abstiegsplatz.

Die Tabellensituation gibt reichlich Raum für Spekulationen und auch die Ergebnisse der Kellerkinder können sich an den letzten Spieltagen sehen lassen. Fest steht: Niemand möchte den bitteren Gang in die Kreisliga antreten. In der Verlosung befindet sich auch noch die Borussia aus Ahsen, die mit einem 2:2-Unentschieden an der Friedhofstraße aufhorchen ließ. Der scheidende Borussia-Coach Christian Schnettger möchte den Klassenerhalt trotz einer verkorksten Hinserie doch noch feiern: "Gegen Teutonia Waltrop haben wir uns den Punkt hart erarbeitet, eine halbe Stunde konnten wir auf Augenhöhe agieren, danach hat der Gegner die Partie bestimmt. Am Ende ist es natürlich ein glücklicher Punkt."

Borussia Ahsen ist im Abstiegskampf, so bestätigen es auch die Statistiken: neun Punkte aus fünf Spielen, in der Begegnung gegen den Primus handelte sich die Schnettger-Elf sieben Gelbe Karten ein. Ein Indiz dafür, dass die Mannschaft kratzt und beißt. "Wir haben am Limit gespielt, meine Mannschaft hat klug agiert, den Spielrhythmus immer wieder durch kleine Fouls gestört. Die Zeit Hurra-Fußball zu spielen ist definitiv vorbei", freut es den Linienchef, dass seine Mannschaft die nötigen Tugenden an den Tag legt.

Durch den Sieg des TSV Marl-Hüls II im Heimspiel gegen die DJK Eintracht Datteln, verpasste Ahsen den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Schnettgar bleibt jedoch keine Zeit zu trauern, denn nach Waltrop ist vor Eichlinghofen. Erneut ein Kontrahent aus der oberen Tabellenregion, erneut müsste eine Überraschung her, um die Punkte am Gerneberg zu behalten. "Für uns spricht unsere Bilanz im Jahr 2015, gegen uns das schwere Restprogramm. Ich bin aber davon überzeugt, am Ende die Klasse halten zu können", möchte sich Schnettger nicht mit einem Abstieg aus Ahsen verabschieden.

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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