Der Weltmeistertitel ist für die deutschen Handballer kein Freifahrtschein. Fünf Monate nach dem Titelgewinn schürt Bundestrainer Heiner Brand nun den Konkurrenzkampf in der Nationalmannschaft:

Keine Stammplatzgarantie für Handball-Weltmeister

"Dem Nachwuchs steht die Tür offen"

janat1
06. Juli 2007, 13:44 Uhr

Der Weltmeistertitel ist für die deutschen Handballer kein Freifahrtschein. Fünf Monate nach dem Titelgewinn schürt Bundestrainer Heiner Brand nun den Konkurrenzkampf in der Nationalmannschaft: "Es gibt keine Stammplätze mehr. Dem Nachwuchs steht die Tür offen", sagte Brand auf einer Pressekonferenz in Halle/Westfalen, das im Oktober Spielort beim 15. Supercup sein wird.

Besonderes Augenmerk wird der Bundestrainer auf seinen Kapitän Markus Baur legen. "Ich setze zunächst weiter auf ihn als Spielmacher. Ich vertraue ihm. Sollte er es nicht mehr schaffen, wird er es mir sagen", sagte Brand. Der 36-jährige Baur wird in der kommenden Saison als Spielertrainer bei Pfadi Winterthur in der Schweizer Liga arbeiten, die nicht annähernd so stark ist wie die Bundesliga. Als Weltmeister geht die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) als Mitfavorit in die EM vom 17. bis 27. Januar 2008 in Norwegen und die Olympischen Spiele in Peking.

Autor: janat1

Kommentieren